EditorialExclusives

Warum Microsoft Hardware entwickeln muss, um relevant zu bleiben

Die Tweet-Salve von Microsofts Vizepräsident Joe Belfiore, verbreitete sich gestern fast schon in Trump’scher Manier, wie ein Lauffeuer durch das Netz (zumindest innerhalb der Windows Community).  Belfiore erklärte in einem spontanen Anflug von Ehrlichkeit, dass Endverbraucher sich keine Hoffnungen mehr zu machen bräuchten, was die Entwicklung (von Features und Hardware) von Windows 10 Mobile angeht. Er selbst sei schon länger auf Android umgestiegen – wegen des Angebots an Apps und Hardware. Den ausführlichen Bericht findet ihr HIER.

Grundsätzlich wussten wir das alles bereits, eine bestimmte Aussage hat meine Aufmerksamkeit aber ganz besonders geweckt. Es geht um das Argument eines Users, dass Nutzer, die (von WP) auf iOS und Android wechselten, das gesamte Windows Ökosystem hinter sich ließen.

Belfiore argumentiert an dieser Stelle, dass die breite Mehrheit der Windows/Office und Xbox Nutzer, ein anderes Phone-Betriebssystem verwenden, als auf ihren PCs/Laptops. Eigentlich sind es zwei verschiedene Aussagen, die Belfiore hier macht. Zum Einen sind die meisten Windows Nutzer in einem gemischten Ökosystem zuhause (also nutzen ein anderes Phone oder PC). Zum Anderen besitzen die meisten iPhone oder Android User eben keinen Mac oder Chromebook.

Die erste Aussage ist ziemlich klar: Der Anteil an Windows Phone Nutzern ist verschwindend gering – die meisten Menschen, die einen Windows Laptop/PC besitzen, haben ein iPhone oder Android. Die zweite Aussage soll zeigen, dass der PC auch bei iPhone- und Androidnutzern immernoch die erste Wahl darstellt. Auch das dürfte richtig sein (wenn auch keine Zahlen genannt werden).

Die Aussage bezieht jene Nutzergruppe nicht ein, die nur ein Telefon oder iPad/Androidtablet und keinen PC/Laptop besitzen. Auch wird die Xbox hier irgendwie als PC mit hineingenommen, was die Aussage etwas verfälscht.

Das ist der Fahrplan für Windows Andromeda (Surface Phone), Oasis und Polaris

Vor allem aber: Belfiores Aussage ist eine Momentaufnahme. Der Trend, vor allem in den Chromebook-starken USA, wäre interessanter. Außerdem wäre eine Unterscheidung in Business und Verbraucher hilfreich.

Aber gut, nehmen wir es so hin: Aktuell haben die meisten iPhone- und Androiduser einen Windows-PC und keine Desktopvariante ihrer jeweiligen mobilen Betriebssystem.

Ohne eigene Hardware wird sich das Verhältnis ändern

Die iPhone- und Androidnutzer, das implizieren Belfiores Tweets, seien noch immer von den Kaufargumenten eines Windows PCs/Laptops überzeugt. Doch welche Alleinstellungsmerkmale besitzt ein PC eigentlich noch gegenüber den mobilen Betriebssystemen der Konkurrenz?

Die allermeisten User verwenden Office auf ihren PCs. Die Produktivsuite ist schon länger und in hervorragender Qualität auf iOS und Android vorhanden. Windows braucht deshalb also niemand.

Browser? Google Chrome ist der weltweit beliebteste Browser. Selbst wenn man Microsoft Edge-Fan ist, hat man nun (oder sehr bald) die Möglichkeit diesen auf mobilen Betriebssystemen zu nutzen.

Was also ist es, was die iPhone- und Androiduser dieser Welt so sehr an den PC/Laptop hängen lässt?

Preis

iPhones werden fast überall in Europa durch Mobilfunkanbieter subventioniert. Selbst Niedriglöhner können sich  das Statussymbol „auf Pump“ zulegen – Das geht bei einem Mac nicht so einfach. Die meisten kaufen sich also einen günstigen Laptop oder nutzen Zuhause ihren alten PC-Tower – halten ja auch eine Weile die Dinger.

Androiduser hätten zwar Zugang zu günstigen Chromebooks, diese sind in Europa aber einfach nicht so verbreitet, wie in den USA, obwohl seine Fähigkeiten für die allermeisten Nutzer sicher ausreichen würden.

Win32-Programme

Vor allem im Business werden Win32-Programme gebraucht. Firmen haben vor Jahrzehnten bereits Unsummen in spezielle Programme investiert, die sie auf iOS oder Android nicht benutzen können. Der PC bleibt in der Businesswelt also am relevantesten und Businessanwender dürften die größte Zahl an PC-Nutzern ausmachen.

Die allermeisten Verbraucher kämen ohne Win32-Programme aus. Hier zählen Office und vor allem der Browser.

Gewohnheit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – ganz schön abgelutscht der Spruch, was? Er ist dadurch aber nicht weniger richtig. Die meisten Menschen lernen nicht gerne und die Windowsnutzung ist den allermeisten „Pre-Millenials“, die die Allmachtszeit von Microsoft miterlebt haben, sehr vertraut.

Drittanbieter-Dienste haben es schwer

Microsoft Chef Satya Nadella

Nun versetzen wir uns aber mal in die Denkweise eines „Spät-Millenials“ (etwa Geburtsjahr 2000) hinein. Mit Office 365 werden die meisten privat nur wenig Berührungspunkte haben (zumal dies für einen 17-jährigen doch recht teuer ist). Wahrscheinlich haben sie von Office noch nicht einmal etwas gehört. Vielleicht haben sie einen Laptop (von Omi zu Weihnachten), nutzen diesen aber nur sporadisch, um im Web zu surfen oder mit Gsuites eine Hausarbeit zu tippen.

Auf ihrem (von den Eltern vermachten oder gesponserten) iPhones nutzen sie natürlich Apples Safari-Browser. Auf dem Android-Smartphone wird, wie auf dem Laptop, Chrome genutzt. In welcher Cloud werden Bilder und Dateien gespeichert? Bestimmt nicht auf OneDrive (was ist das überhaupt?), sondern auf den integrierten Lösungen des Handys. Die meisten Nutzer verwenden also die iCloud oder Google Drive.

Damit ein solcher „Spät-Millenial“ ein Drittanbieterprodukt von Microsoft nutzt, muss er sich also bewusst dafür entschieden haben, das passiert nicht zufällig. Früher, als Microsoft omnipräsent war, stellte sich diese Frage erst gar nicht.

Was hat Microsoft im Bereich der (jungen) Kundenbindung zu bieten? Welche Beziehung hat ein solch junger Mensch zu Microsoft? Ja, sobald dieser ins Konzernleben eintritt, wird er sehr wahrscheinlich Berührungspunkte mit Microsoft haben. Privat greift wieder das Prinzip der Gewohnheit, eine breite Konvertierung zu MS-Produkten ist also unwahrscheinlich. Langfristig werde ich als Unternehmen auf die Möglichkeit warten, dass ich meinen Mitarbeitern das Betriebssystem bieten kann, dass sie kennen und schätzen. Aufgrund von Win32-Kompatibilität, Preis und (noch) mangelhafter Usability ist dies noch nicht möglich, aber wie lange wird das noch so gehen?

Will Microsoft sich nicht nur auf seine Cloudplattform Azure reduzieren, müssen die Redmonder Hardware schaffen, die den Kunden begeistert und ihn an die Dienste des Unternehmens heranführt. Davon hängt nicht nur die Zukunft von Windows, sondern auch von Office und allen anderen Diensten ab.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Satya Nadellas Aussage nicht nur so dahergesagt war:

Nadella verspricht: „Microsoft wird immer Hardware machen“

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mamagotchi
Mitglied

Also Microsoft braucht auf jeden Fall ein intaktes Ökosystem und zwar bei Soft- und Hardware. Dafür müssen sie jetzt in den ohnehin schon sauren Apfel beißen und massiv Geld investieren (Marketing, HRM, F&E, etc.). Dabei geht es gar nicht darum Direkt beim gesättigten Smartphone-Markt erfolgreich zu sein, sondern besagtes Ökosystem zu schaffen und zu stabilisieren. Erst wenn das eine längere Zeit läuft, werden Partner wieder zurückkommen. Machen sie das nicht, geht Microsoft samt ihrer Cloud baden.

Falk
Mitglied

Also, ich bin ganz der Meinung des Autors. Ich selbst arbeite auf einen Mac. Office bräuchte ich nicht, aber habe es natürlich installiert. Nebenan steht ein Surface. Auch hier ist Office installiert. Es gibt zwischen den beiden Versionen erheblich unterschiede. In Outlook Mac kann ich nicht Tabellen einfügen wie in MS Outlook. Bildbearbeitung gibt es auch nicht. Also fehlt mir auf dem Mac so mancher Komfort. Wenn dann Herr wer auch immer in Redmond behauptet man braucht keine Hardware, dann wird die jugend auf alternative Office systeme wechsel. Und dann verschwindet MS auch aus den Augen und aus dem Sinn,… Weiterlesen »

sirgoldi
Mitglied

Warum Muss Microsoft das, das einzige was der Mensch Muss ist Sterben. Alles andere ist freiwillig ☺

miplar
Mitglied

Korrekt, denn: Schwerpunkt „zurück“ zum Kerngeschäft. Microsoft erfindet sich neu, oder besser gesagt findet sich wieder. Man konzentriert sich wieder auf die Software und die Cloud. Denn wie „theregister“ berichtet, will Microsoft bis 2019 aus dem Hardwaregeschäft mit den Surface Geräten aussteigen. Laut Canalys CEO Steve Brazier und auch einigen Hardwareherstellern geht man davon aus, dass Microsoft sich 2019 aus dem Hardware Geschäft verabschiedet und die Hardwaregeräteherstellung den anderen überlässt. Denn man macht keinen Gewinn und das ergibt dann eben auch keinen Sinn. Auch Gianfranco Lanci (Lenovo) geht davon aus, „dass Microsoft den Stecker im PC-Hardwaregeschäft 2019 ziehen könnte„. Marius… Weiterlesen »

STP
Mitglied

Ach bitte. Einer sagt voraus, dass Microsoft sich mit der Surface-Reihe zurückziehen könnte und ganz zufällig gibt es ebensolche Einschätzungen von Unternehmen die Produkte haben welche in direkter Konkurrenz stehen. Warum sagen Samsung oder Huawei nichts zu dem Thema?
Manchmal macht es Sinn eine Sparte trotz Verluste am Laufen zu halten, weil dadurch eine andere Sparte ungleich mehr profitiert.

miplar
Mitglied

Das ist ja völlig korrekt (letzter Satz), aber nicht mit diesem MS CEO.
Mein Bezug ist ausschließlich auf „Surface Geräte“.

win10machts
Gast
win10machts

Microsoft wird ganz sicher nicht aus dem Hardware-Geschäft aussteigen. Vielleicht aus der Hardware-Produktion. Man hat erreicht was man erreichen wollte. Dass die Hardware-Hersteller aufwachen und moderne PCs bauen. Die meisten Tablets werden Tablet-PCs mit Windows 10 sein. Mit dem Tablet-PC gelang es Microsoft, den PC auf eine weitere Entwicklungsstufe zu stellen. Der „Deal“ mit Qualcomm leitet die nächste Entwicklungsstufe ein. Muss Microsoft die Geräte die alle Welt erwartet jetzt auch noch selber bauen? Da gibt es inzwischen Hersteller die begriffen haben die das auch ganz gut selber können. Erst wenn Microsoft aufhört die Ideen zu geben, muss man sich vielleicht… Weiterlesen »

windows.sa
Mitglied

So siehts aus. Hier ist ja jeder ein Microsoft Experte. ^^
100%-ige Zustimmung.

sirgoldi
Mitglied

So kann man das auch sagen. Wobei mir die KI an der Microsoft im Moment arbeitet echt mehr Sorgen bereitet. Ich habe so 1993 oder 1995 eine KI in Basic programmiert, ( passte auf eine 1.44MB Disk ) sollte ein lustiger kleiner virtueller Freund werden, allerdings ohne visuelle elemente, rein schriftlicher natur. Leider haben die meisten vor dem Programm (KI) angst bekommen, weil sie nicht begreifen konnten das all Ihre Fragen korrekt von einer Maschine besser beantwortet werden können (konnten) als von einem Menschen. Allerdings muss ich auch dazu sagen das damals einige Menschen Computer nur aus dem Fernseher kannten,… Weiterlesen »

ExMicrosoftie
Mitglied

Bitte vertausche hier nicht die Tatsachen. MS will nicht aus dem Hardwaregeschäft aussteigen. Ein paar Analysten nehmen es an und andere hoffen es auch – bitte hier nicht mitmachen und das Hardwaregeschäft von MS totreden. Dann haben die nämlich erreicht was sie wollen: Einen mächtigen Konkurrenten aus dem Geschäft zu vertreiben. Windows 10 Mobile wurde ja auch ein gutes Stück „totgeredet“!!!

Androvoid
Mitglied

Nadella verspricht doch dezidiert:
„Microsoft wird immer Hardware machen“!
(…meint er da etwa wieder nur Mäuse und Tastaturen? ;))
Sind seine Versprechen vielleicht schon morgen nicht mehr gültig?
Die Lust, sich demnächst vielleicht ein Microsoft Surface Book zuzulegen wird durch solche schädlichen Gerüchte doch stark gebremst…
Dass Microsoft da endlich einmal „aufräumt“ (bis gar nichts mehr da sein wird?) ist höchstens in Googles Interesse! Die machen nämlich das genaue Gegenteil von „Rückzug“ und „Aufräumen“, nämlich offensiv expandieren!

win10machts
Gast
win10machts

Und wenn Nadella nicht vors Mikrofon tritt und nichts verspricht, sondern in seinem Büro seiner Arbeit nachgeht, heißt das dann, er will aus dem Hardware-Geschäft aussteigen? Hier hat sich ein Stil eingeschlichen, der mehr aus Nadellas nie gesagten Worten zu interpretieren vermag als aus seinen gesprochenen Worten.

GrimReaper
Mitglied

Hört, Hört!!!……Top WinUnited…… Ihr habt es auf den Punkt getroffen…..Microsoft, euch stehen hatte Zeiten in Zukunft bevor. Jeder Riese fällt einmal….

Meine Kidis wachsen mit euch auf das is klar, nur ohne Mobilsparte, wird es schwer sie an euch zu binden.

sirgoldi
Mitglied

Manches mal ist es besser einen Schritt zurück zu gehen, z.b. Wenn man vor dem Abgrund steht 😉

Androvoid
Mitglied

…aber nicht, wenn man sich dem Abgrund eben durch das unüberlegte Zurückgehen genähert hat…

win10machts
Gast
win10machts

2 Begriffe – Jugend und Gewohnheit – und die Welt funktioniert wie ihr es von ihr erwartet. Hatten die „Pre-Millenials“ keine Zeit, alternative Gewohnheiten aufzubauen? Immerhin gibt es das iPhone inzwischen auch schon seit 10 Jahren. Und andererseits, vor dem Angesicht des Todes des Smartphones, was sind die Gewohnheiten von „Spät-Millenials“ in 5 Jahren noch Wert? Wer 2000 geboren wurde wird heute im Business mit dem Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 konfrontiert. Diese neue Gewohnheit könnte einen Umstieg auch privat von Android auf Windows 10 on ARM/Andromeda OS begünstigen. Wer behauptet denn, dass Microsoft keine Hardware mehr entwickeln… Weiterlesen »

Shipious
Mitglied

Es geht um ein Ökosystem und die Leute an eben dieses zu binden. HoloLens und Xbox sind eigenständige Produkte. Da braucht man kein Office, Cloud und sonstiges von MS. Viel schlimmer noch, die Daseinsberechtigung geben andere Unternehmen. Bei der Xbox die Spiele, bei der HoloLens die Programme und Anwendungsgebiete. MS braucht Hardware, die die Leute auch an MS Software bindet. Genau deswegen ist Apple heute dort wo es ist. Und wenn MS das nicht sieht, ergeht es ihnen bald wie Apple damals. Nur das diesmal vielleicht Apple MS aus der Scheisse holen muss…

win10machts
Gast
win10machts

Wer will hier behaupten, dass es Microsoft mit Windows 10 und den Surface-Produkten nicht gelungen ist die PC-Hersteller aufzuwecken und dazu zu bringen wieder interessante PCs (für mich der Überbegriff für Desktops/Gamer-PCs/Notebooks/Laptops/All in Ones/2 in 1s/Konvertibles) zu bauen? Das passierte alles parallel während des Absturzes von Windows 10 Mobile und den Lumias. Es ist also nicht ganz richtig wenn ihr aus diesem einen Absturz schließt, dass Microsoft nur noch Abstürze produzieren wird. Die Surface-Produkte und Windows 10 und natürlich auch Azure und die Office-Software widerlegen eure Skepsis. Und was spricht dagegen, dass Microsoft weiter den Erfolgsweg geht und keine Zeit… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Den wirklichen „Tod des Smartphones“ werden wir hier alle nicht mehr erleben! Die Masen der Consumer sind noch immer scharf drauf… und auch noch in Zukunft! Mit der Feststellung „Das Smartphone ist tot“ war doch bloß gemeint, dass dessen Markt jetzt schon ziemlich gesättigt ist und für produzierende Unternehmen keinen gewinnträchtigen Wachstumsmarkt mehr darstellt, in den man noch jederzeit chancenreich einsteigen und sich von dessen Dynamik beflügelt, nach oben tragen lassen kann…. Wenn schon nicht zweistellige Renditen mehr möglich sind, dann hätte doch zumindest eine einstellige Rendite HTC noch gerettet! Für die war aber das Smartphone bereits ein toter bzw.… Weiterlesen »

sirgoldi
Mitglied

Pre-Millenials, kann man dafür was leichter verständliches schreiben, für die die nicht wissen was das ist wie ich z.b

KKoni
Mitglied

Ich denke, das eigentliche Problem ist Kontinuität und Vertrauen. Die IT-Welt mag zwar schnelllebig sein und als Privatanwender kommt man meistens damit klar, wenn irgend ein System untergeht und man auf ein anderes wechseln muss. Wäre ich aber Entscheider in einem größeren Unternehmen, wäre ich skeptisch: Wenn ich mich z. B. entscheiden sollte, Azure als strategische Plattform für die nächsten Jahrzehnte zu nutzen (so weit geht dort der Entscheidungshorizont), dann wäre ich sicher nicht davon angetan, vor ein paar Jahren auf Windows Mobile gesetzt zu haben und jetzt zum Umstieg gezwungen zu sein. Oder massenhaft Surface-Geräte in Betrieb zu haben… Weiterlesen »

GrimReaper
Mitglied

HP hat doch ordentlich geld investiert in das EliteX3 Packet……LapDock und co…..Da ist klar das die Enttäuschung hoch ist.

Max MP
Gast
Max MP

Der Artikel fasst es ziemlich gut zusammen. Meine Nichten und Neffen (Generation Z) nutzen schon heute hauptsächlich nur noch ihre Smartphones – für fast alles. Mit PCs kommt die Generation Z nur noch wenig in Kontakt. An den Unis nutzen die meisten heutzutage ihre eigenen Geräte – und wenn nicht, gibt es bereits heute Dual-Boot-Systeme auch an Universitäten: So kann man in Heidelberg schon seit ein paar Jahren zwischen Mac OS und Windows wählen und wechseln. Windows wird natürlich absehbar nicht aussterben, aber es wird zunehmend irrelevant werden für den Privatnutzer. Das werden auch die Hardware- und Softwarehersteller immer mehr… Weiterlesen »

Johnny68
Mitglied

Da hast du mir aus der Seele gesprochen

KKoni
Mitglied

War nicht vor vielen Jahren (unter Ballmer) genau diese Argumentation schon der Grund, dass MS in den Mobil-Sektor gedrängt hat? Man hat damals schon die Bedeutung des „klassischen“ PC schrumpfen sehen.
Früher habe ich von Ballmer nicht allzuviel gehalten, aber der Mann war doch anscheinend visionärer als ich dachte….

Scaver
Mitglied

Mobil ist aber eben nicht nur Smartphone. Und auch die Zeit der Smartphones ist irgendwann vorbei, zwar noch nicht dieses Jahr und vielleicht nicht nächstes, aber so lange wird es nicht mehr dauern. Wenn man schaut wann der klassische PC, der Laptop und das klassische Handy ihren Zenit überschritten hatten, gebe ich dem Smartphone exakt noch so lange, bis jemand eine Alternative heraus bringt. Und ab dem Tag ist es für das Smartphone in Null Komma Nichts vorbei, wie schon beim klassischen Handy.

Androvoid
Mitglied

…und wie könnte so eine „Alternative“ zum Smartphone aussehen?
Chips unter der Haut mit Gedankenübertragung statt Display? 😉
…nicht einmal für die klassischen alten Tastentelefone ist die Zeit schon ganz „vorbei“!
Jedes handlich-mobile multifunktionale Kommunikationsgerät ist ein Smartphone und wird noch in 100 Jahren eines sein, auch wenn es dann viel mehr Funktionen bietet und nicht mehr so genannt wird…

sirgoldi
Mitglied

Hahaha ich Liebe diese Community, jeder weis es besser als der andere, und am Ende hat wahrscheinlich keiner Recht hihihi
Ps. Worte sind Geduldig, was man von uns Menschen nicht gerade behaupten kann ☺

win10machts
Gast
win10machts

Naja, ein paar Hinweise, dass etwas OS- und Hardware-mäßig Neues passiert, liefert Microsoft schon. Da ist der Deal mit Qualcomm. Da ist Windows 10 S. Da ist das Projekt Andromeda-OS. Da ist die Cshell. Da ist das nicht weiterentwickelte Continuum. Da sind verschiedene geleakte Patente. Da ist Mixed Reality. Da ist die übersprungene Version 2 der HoloLens, die in 2019 kommen soll. Da sind die jetzt kommenden VA-Brillen der OEMs. Was ich dem Blog vorwerfe ist seine kindisch eingeschränkte Smartphone-Sicht auf Microsofts ganzes Tun und Schaffen. Wie ein Kind, das nicht versteht, dass der große und ansonsten sehr gesunde Konzern… Weiterlesen »

leuchtturm04318
Mitglied

Ich schließe mich dem Autor an. Die Smartphone Nerds von heute sind auf Android und IOS unterwegs und haben kaum einen Bezug zu MS-Geräten. Nicht mal bei der miserablen Ausstattung der Schulen ist ein intensiver Kontakt mit MS-Software geschweige denn Hardware möglich und notwendig. Hausaufgaben etc. werden per WhatsApp geschickt und das funktioniert besser via Android. Diese Kids werden aber die Entscheider von morgen sein und entscheiden mit ihrem Bauch, ihren eigenen Erfahrungen und dann natürlich mit der Sicht auf den Geldbeutel. Und bei allem hat derzeit MS trotz besserer Plattformkompatibilität im eigenen Ökosystem die Nase ganz weit hinten. Mit… Weiterlesen »

Ostseeratte
Mitglied

Da gab es einmal einen IT Konzern, dessen Kaiser wollte ganz viel Neues schaffen, die Menschen sollten es lieben. 1 Milliarde Geräte sollten mit einem neuen System laufen. Weil er und sein Hofstatt sich aber zu wenig um ihre echten Unterstützer kümmerten und der schnelle Erfolg ausblieb, änderte das Unternehmen radikal seine Strategie. Alles was kurzzeitig keinen Erfolg brachte wurde eingestampft. Vielen Menschen standen Augen und Münder offen, denn sie konnten nicht glauben was sie sahen. Sie tauschten sich in Foren aus, waren aber eigentlich sprachlos über das was da passierte. Einige wenige preisten aber auch die neue Strategie, spülte… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Vor allem werden da Googles Marktmacht, Ambitionen und Ressourcen und vor allem die potentielle Dynamik des Marktes mit all den dabei agierenden Playern unterschätzt.
Der aktuelle Erfolg im mobilen Privatbereich ist die Basis für den Sieg auf dem privaten Desktop und noch später auch im Business.
So wie einst Apple mit dem iPod per iTunes und Google mit Suchmaschine, YouTube und dem Chrome-Browser sich hinter Microsofts Rücken quasi herangeschlichen und den Sprung auf den Windows-Desktop geschafft haben, wo dann die folgenschwer destruktive Wühlarbeit begonnen hat, die dann letztendlich eben auch unaufhaltsam zu den späteren iPhone- und Android-Erfolgen geführt hat…

Kuehlberg
Mitglied

Ich denke bei dem Thema auch immer sofort an die (auch meine) Kinder von heute, welche mit einem Smartphone in der Wiege aufwachen, spätestens jedoch zum Schulanfang eins besitzen. Was die damit alles so treiben, erstaunt mich regelmäßig und immer wieder aufs Neue. Vor allem auch als Nutzer eines Lumias der x-ten Generation. Und das prägt fürs Leben, beinahe wie ein Naturgesetz. Ich habe der Tochter zum Abiturstart einen neuen Laptop geschenkt, mit W10, Office 365 Abo, OneDrive Speicher und allem möglichen MS Zipp und Zapp dazu, damit Sie natürlich bestens ausgestattet ist. Durchaus erwartungsvoll und mit einigem Papa-Stolz. Die… Weiterlesen »

leuchtturm04318
Mitglied

Ich stimme Dir zu. Mein Sohn benutzt sein Surface 3 für Castle Clash und YouTube. Nicht einmal Staffpad wollte er verwenden, sondern zieht sich zum Komponieren eine Billigvariante aus dem Netz. Wenn er könnte und er kann, dann nutzt er für all die Dinge lieber sein Lumia 650. Und selbst darüber meckert er, weil Windows 10 Mobile nicht die Apps liefert, mit denen er mit anderen mithalten kann (aus meiner Sicht aber auch nicht braucht). Aber, genau das ist es, was die MS-Strategen nicht sehen wollen.

win10machts
Gast
win10machts

Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus. Genau das ist der Punkt wo Satya Nadella sich sagte, stopp, was soll das? Wir werden Windows 10 Mobile nicht mehr auf Augenhöhe mit Android und iOS bekommen. Die Versuche kämen einer Sisyphos – Arbeit gleich. Dein Beispiel beweist, dass der Windows 10 PC durchaus noch in der Runde auf Augenhöhe mit Android und iOS mithalten kann. Weil an ihn andere Anforderungen gelten als an ein Android- oder iOS-Gerät. Und genau das gibt Anlass zu folgern, dass ein moderner zeitgemäßer mobiler Cellular-PC durchaus in diesem Bunde der Dritte sein kann. Mehr wünsche ich mir… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Also ich hätte es nicht gewagt, meiner Tochter damals vor einigen Jahren nach ihren ersten Erfahrungen mit z.B. einem Ericsson-Schiebehandy, Samsung Galaxy Ace und Nexus S ein WP7 anzutun und sie damit in der Klassengemeinschaft zur hoffnungslosen Außenseiterin zu stempeln. Solches habe ich natürlich nur mir selbst und meiner doch schon in der nüchternen Art einer Erwachsenen;) ihr Handy handhabenden Gattin zugemutet… Da habe ich schon damals – abgesehen von SnapChat – bezüglich der mir doch auch einigermaßen dubios und ungewiss erscheinenden WP-Zukunft kein allzu gutes Gefühl im Bauch gehabt!

Androvoid
Mitglied

Mittels der Kombi iPhone-Macbook hätte die Tochter vielleicht aufgrund desselben Ökosystems und der so doch kürzeren „Distanz“ den Weg vom Smartphone zum Notebook leichter gefunden… und dieses bereitwilliger angenommen… (??)
Wer auf einem bestimmten Smartphone-OS eingeschworen ist, wird auch sonst dazu tendieren, möglichst in diesem Ökosystem zu bleiben. Da werden Microsoft seine Goodies auf Android und iOS auch nicht viel nützen.

Kuehlberg
Mitglied

Genau so ist es! Und es bereitet Zähneknirschen. MS scheint es nun durch die Hintertür zu versuchen. Am Ende bleibt da nichts anderes übrig. Aber ob das aufgeht? Weiter Geld verbrennen ging aber auch nicht. Ein Dilemma!

doubleb
Mitglied

Ich widerspreche dir in Bezug zur Überschrift zum Teil. Ich fände es sehr toll, wenn Microsoft eine coole, eigene Hardwarelinie (wie Apple) anbieten kann. Doch der Preis ist zu oft zu hoch, dass gerade Neulinge sich diese nur durch Mama Sponsoring leisten können. Ich glaube MS sollte weiter an Andromeda OS arbeiten und es unbedingt SKALIERBAR machen, damit die OEMs in allen Größenordnungen (auch Smart) und in allen Preislagen tolle Hardware bauen können.

Johnny68
Mitglied

Schön eure ganzen Vorträge. Ich bin zwar nicht vom Fach aber ich erzähl euch mal etwas. Mein Sohn ist 21. Der hat sich einen Gaming Laptop gekauft mit Win 10 und das nur wegen seiner Zockerei. Den Rest braucht er nicht. So seine Aussage. Für Office arbeiten brauche ich heute kein Win 10 mehr. Open Office läuft auch auf Android. Und noch besser, wenn Du kein Spieler bist kannst Du ganz auf Win 10 verzichten. Linux tuts da locker. Und meine 50 GB Cloud bei T-Online braucht auch kein Win 10. Also ich bin der Meinung Microsoft muss sich schon… Weiterlesen »

Hannes Lüer
Redakteur

Volle Zustimmung Leo👍 Hab ich gestern ja auch schon unter den Beitrag Kommentiert, dass mich das beunruhigt… Eine Sache aber: Ich denke, dass 2000er noch nicht so weit sind, wie beschrieben. Ich denke, dass fängt erst bei jüngeren (2005er vllt) an. Klar kann man das nie so genau sagen, da es ja nur um den Durchschnitt geht aber ich (2001er) kann aus meinem Umfeld schon sagen, dass wir in meinem Alter noch bei den MS Produkten sind. (Wir gesagt, nur meine Erfahrungen, ansonsten 100% Zustimmung)

win10machts
Gast
win10machts

Was heißt „nur deine Erfahrung“? Mal nicht so bescheiden! Die „100% Zustimmung“ passt dann auch nicht mehr. Weil du mit „nur deine Erfahrung“ Leos ganzes Gedankengebäude wie ein Kartenhaus zusammenfallen lässt.

Hannes Lüer
Redakteur

@win10machts Ne, Leo hat meiner Meinung nach grundsätzlich voll Recht. In meinem Umfeld ist jedoch das entsprechende Alter ein anderes.

MIZZI
Gast
MIZZI

Die Online-Ausgabe der „ZEIT“ schreibt heute amüsiert: „Es mag weiterhin Gerüchte um ein ganz neues Mobilbetriebssystem geben, das Microsoft angeblich entwickelt. Oder um das Surface Phone, ein Microsoft-Smartphone nach Art der vielgepriesenen Surface-Reihe aus Notebooks und PCs. Aber erst an etwas glauben, das offensichtlich tot ist und jetzt an etwas, das noch nicht lebt, das schaffen wohl nur die größten Fans von Microsoft.“
Besser kann man die ganze Entwicklung nicht auf den Punkt bringen!

MIZZI
Gast
MIZZI
Ostseeratte
Mitglied

danke für den Link, der Artikel ist schon ziemlich hart….und die Kommentare nicht weniger……man, man, man….da hat sich Microsoft wohl ein ordentliches Bein gestellt

miplar
Mitglied

Amüsant (Papagei), … und ja auch im Endeffekt nichts Neues, dass WinMobile in seiner jetzigen Form alsbald nicht mehr existent ist. Schade nur, dass der Zeit.de-Autor diesen einen Teil (der ja wirklich nicht mehr relevant ist) aus dem zukünftigen OneCore heraus einzeln betrachtet. Bzgl. Hardware hat er Recht, aber ich sehe das wie @doubleb (ich zitiere): „Ich glaube MS sollte weiter an Andromeda OS arbeiten und es unbedingt SKALIERBAR machen, damit die OEMs in allen Größenordnungen (auch Smart) und in allen Preislagen tolle Hardware bauen können.“

Ostseeratte
Mitglied

https://windowsarea.de/2017/10/hp-gibt-zu-dass-microsoft-deren-elite-x3-plaene-durchkreuzt-hat/
und du glaubst wirklich das sich noch ein OEM für ein mobiles Windows Betriebssystem finden wird…..ich nicht

miplar
Mitglied

@Ostseeratte: Nein! Natürlich nicht! Zumal es kein mobiles Windows BS mehr geben wird. Die Entwicklung mit der neuen Ausrichtung von Windows 10 als Windows Core (Projektname: Andromeda) ist noch lange nicht abgeschlossen. Ich finde es aber gut, dass MS aktuell seinen Schwerpunk darauf legt und etwas Innovatives weiterentwickelt. @Leonard: Was die Zukunft bringt, ähnlich damals die Vorreiter-Rolle zu PC-Zeiten, kann keiner sagen. Sicherlich kann man Deine gedanklichen Ansätze (kein OEM-Interesse) so sehen, aber warum sollte MS deswegen das OneCore Vorhaben nicht weiter verfolgen? Dass OEMs KEIN Interesse zeigen werden, ist ein spekulativer Glaube und kann natürlich keiner voraussagen. Aber deswegen… Weiterlesen »

mamagotchi
Mitglied

Also ich frag mich langsam auch, ob an dem „ultimativen Smartphone“ überhaupt noch was dran ist oder ob das schon wieder Schlee von gestern ist.

Und letzten Endes leidet man als Microsoft-Kunde. Lumia? Eingestellt! Microsoft Band? Eingestellt! Groove Music Pass… eingestellt! To be continued… ?

sirgoldi
Mitglied

Ich Glaube das wir uns viel zu viele Sorgen um ungelegte Eier machen, an statt aufzupassen das das Kind nicht in den Brunnen fällt.

YetAnotherFrank
Mitglied

Durch das Family-Programm ist Office Home doch gar nicht teuer. Die Eltern zahlen 100 € im Jahr (im Angebot normalerweise noch weniger) und dafür hat jedes Familienmitglied die komplette Office -Suite und 1 TB (!) OneDrive-Speicher. Mit einem solchen Familientarif wäre sogar Groove Music ein Hit geworden!

Jptech42
WU Team

Hmm.. Naja… Ich bin 16, und in der Schule verwenden wir regelmäßig Microsoft Office. Ich kenne auch nur 3 Menschen in meiner Stufe, die keinen Windows PC zuhause haben. Und allein wenn es um Recherche und drucken geht, kommt man nicht um einen WindowsPC deum herum. Die allermeisten in meinem Alter wissen also sehr wohl, was Microsoft Office ist. Klar, viele können es sich nicht leisten und sind deshalb bei Libre oder Open Office, aber ich würde schon sagen, das man trotzdem etwas mit Microsoft anfangen kann. Was Cloud angeht, so wird Googles Drive und Dropbox am meisten genutzt, OneDrive… Weiterlesen »

win10machts
Gast
win10machts

Es gab schon immer auch User die ihre Diplomarbeit nicht mit Word schrieben, sondern mit einem Produkt der Konkurrenz. Die User wird es weiterhin geben. Darauf ein Untergangsszenario aufbauen ist Wunschdenken.

androidmachts
Gast
androidmachts

Ich sehe win10machts schon weinen. Sehr bald sogar. Nämlich dann, wenn alles nicht in Erfüllung geht, was er so von sich gibt…

win10machts
Gast
win10machts

Na, was Nutzernamen angeht hab ich einen Google-User schon so weit, dass er mich Microsoft-User nachahmt. Und das ist erst der Anfang.

bobi
Mitglied

Wenn MS Konkurs geht, werden sich etliche um die Windowssparte prügeln – ich denke die rechts, links Unterhaken wird vielleicht Alphabet setzen. Windows schafft Niemand ab – das wäre Größenwahnsinn – das wäre als würde jemand die glorreiche Idee haben den Schukostecker abzuschaffen!

Erik B.
Mitglied

Bei mir war es so: Ich hab mit ca. 11 Jahren mein erstes Smartphone bekommen, ein Bada. War davon nicht so begeistert, zudem kam hinzu, dass Samsung schon damals Probleme mit den Akkus hatte. Zur Jugendweihe hab ich mir dann mein Lumia 830 geholt, und war sofort angetan von der Eleganz des Systems im Gegensatz zum doch kindlichen Android (Apple war nie wirklich eine Alternative). Zudem fand ich einfach die Idee, dass das Handy perfekt mit meinem PC arbeitet, sehr schön. 2016 dann der Umstieg auf das Lumia 950 und seit diesem Zeitpunkt auch fast ein kompletter Verzicht auf Google-Programme.… Weiterlesen »

doubleb
Mitglied

Das ist das Problem von Microsoft. Sie nehmen ein tolles, aber unrentables Produkt aus ihrem Portfolio und machen nicht sofort Werbung für einen Nachfolger. Ich könnte mir durchaus vorstellen, wenn man als Windows Phone Nutzer bis heute klar gekommen ist, dann kann man sein Windows Phone auch noch bis 2019 nutzen und ausreizen. Bis dahin gibt es sehr wahrscheinlich auch noch notwendige Sicherheitsupdates und mit aller Wahrscheinlichkeit gibt es bis dahin auch einen Nachfolger für das Windows Phone. Vielleicht nicht wie wir uns das heute vorstellen, aber eine Lösung wird Microsoft bis dahin liefern müssen, sonst kippt auch ihr Geschäft… Weiterlesen »

Shayliar
Mitglied

Wieso hat der 17jährige von Office noch nichts gehört? Die Aussage ist quatsch die heute 17jährigen müssen schon viel mehr am PC erarbeiten (präsentieren, word etc.) als vor 10 oder 20 Jahren..
Daher wird office bekannter sein als früher (office, open office etc.)

Hannes Lüer
Redakteur

Stimmt, aber man muss für eine Präsentation auch nicht zwingend PowerPoint nutzen…

stevenskies
Mitglied

Mit Office auf Mobilgeräten zu arbeiten finde ich teilweise anstrengend. Da liebe ich mein vollwertiges Office auf dem PC/Laptop. Was aus meiner Sicht aber ein bisschen untergeht, ist der Umfang der Azure Cloud. Auch wenn wir das ganze hier immer nur aus der Sicht der Endanwender sehen, besteht die Azure Cloud insgesamt nicht nur aus Outlook.com und den angeschlossenen Diensten wie OneDrive und Office Online. Dahinter steht eine Infrastruktur, die vorrangig für das Hosting von virtuellen Maschinen im Businessbereich installiert wurde und auch rege genutzt wird. Hosted Exchange, SQL, Active Directory Domain Services und eigene virtuelle Maschinen sind bei den… Weiterlesen »

bobi
Mitglied

Die Dynamik dieser Technologie ist schlicht zu hoch. Hinzukommen Zentralisierung und alle Gefahren die eine Solche mitbringt – auf einen Schlag kann die gesamte Wirtschaft blockieren. Wer bezahlt die Ausfälle, wenn Mitarbeiter (Alle) die Nase popeln weil gerade nichts geht. Änderungen wirken sich unmittelbar aus – da kommen die Leute mit den Arbeitsablaufänderungen nicht mehr hinterher. Aus meiner Kindheit, weiß ich – das Telefon ging auch wenn Stromausfall war – das Telefon hat immer funktioniert. Was erlebe ich heute mit VoIP – ganze Firmen können nicht telefonieren und das 3x/Wo mehrere Stunden! Lächerlich – wäre mal die Wählscheibe nicht abgeschafft… Weiterlesen »

stevenskies
Mitglied

Ich habe auch nicht behauptetet, dass die Azure Cloud in ihrer ganzen Pracht der Weisheit letzter Schluss ist, der Microsoft auf ewig in den wirtschaftlichen Olymp heben wird, wo sie alle anderen überleben werden. Ich wollte lediglich darauf aufmerksam machen, dass die Azure Cloud aus wesentlich mehr besteht, als der Endanwender zu Gesicht bekommt. Davon mal abgesehen stimme ich Dir aber voll und ganz zu. Während meiner Arbeit als Informatiker habe ich genug Firmen gesehen, die wegen eines ausgefallenen Internetzugangs oder Problemen mit cloudbasierten Lösungen (nicht nur MS Azure) stillstanden. Aber wenn die Azure (Googles Cloud, Apples Cloud) etc. die… Weiterlesen »

Eissphinx
Gast
Eissphinx

Bevor eine mehrfach redundant abgesicherte Cloud-Cloudplattform ausfällt(egal welche),
passieren eher anderer Dinge (z.B. Baustelle, Bagger zerreist die Telefonleitung) Dann steht man aber auch ohne Cloud nur noch blöde da.
Es gibt dann aber immer noch die Möglichkeit per Mobilfunk in die Cloud-Plattform
reinzukommen.
Aber z.B. eine Paketversand-Software die per Festnetz mit dem jeweiligen Paketdienst verknüpft ist…die ist dann tot.

-Alexej-
Gast
-Alexej-

In was für einer Welt lebt der Autor genau? Man darf von USA nicht auf den Rest der Welt schließen. Chromebooks haben außerhalb der USA keine Rolle. Ganauso ist USA ein Konsolenland – während es woanders noch lange nicht der Fall ist. Und PC Spiele, spielt man nun mal auf Windows PC. Ganzes Geschäftsbereich ist fest in Hand von Windows, wenn man von Ärzten und ähnlichen absieht, wo der Design statt Funktion gefragt ist. Windows wir es noch lange geben, genauso wie Microsoft Software wie Office – und diese sogar auch dann, wenn es kein Windows mal mehr gibt, denn… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Noch!

Shyntaru
Mitglied

Ich glaube nicht, dass MS wirklich Hardware braucht bzw dass sie irgendwelchen Herstellern noch zeigen müssen wie X oder Y geht. Ihre Software ist es, die an manchen Stellen schlicht ohne ernsthafte Konkurrenz daher kommt. Siehe Office, welches bei weitem besser ist, als Apples Produkt oder gar dem ganzen kostenlosen Mist, welcher so im Umkreis daher kommt. Dann wäre da noch Outlook oder One Drive oder schließlich nicht zuletzt W10 selbst. All das formt einem Markt mehr, als es die Surface Reihe oder die Xbox kann. Ich denke am besten sieht man es auch, wenn man Nokias WinPhones mit dem… Weiterlesen »

superuser123
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Vollkommen richtig! Ich möchte dem Ganzen noch folgendes hinzufügen. Ich selbst bin anfang dreißig und des öfteren an der LMU, in München, unterwegs. Dort beobachte ich einen erstaunlichen Trend. Unabhängig vom Fachbereich, sehe ich viele junge Studenten. Naturgemäß beobachte ich, welche Gerätschaften diese benutzen. Ich meine die Feststellung gemacht zu haben, dass dort der Trend klar zu modernen Windows Geräten geht. Es handelt sich dabei um Laptops, ab 1000 Euro aufwärts. Selbst die Marke Surface ist an der LMU, unter den Studenten, stark vertreten. Hochpreisige Apple-Laptops sind die Minderheit. Chromebooks habe ich bisher nicht beobachtet. W10 wird von der absoluten… Weiterlesen »

ExMicrosoftie
Mitglied

Das finde ich mal einen sehr interessanten Gedankengang (außerdem gefällt er mir 🙂)!

Tobi
Master Developer

Das einzige Andromeda, das kommt, ist das Raumschiff mitm Herkules drauf 😛

mhsuchti84
Mitglied

Also ich bin ja einer dieser „Spät-Millenials“ und ich kenn ehrlich gesagt keine einzige Person die nicht mindestens einen Windows Pc/Laptop besitzt. Va. wurde in dem Artikel Pc-Gaming mit keinem Wort erwähnt, obwohl es gerade bei uns jüngeren der wohl häufigste Berührungspunkt mit Microsoft/Windows ist.

Jakker
Mitglied

Nun, für mich stellt sich nur die Frage wann es kommt und was da kommt. Bei den Mobiltelefonen bin ich erstmal zu Android gewechselt und bin mehr als zufrieden. Bei den Tablets habe ich aber die Situation, das mein RT nur als Sofacomputer taugt und das Surface-4-Pro zu langsam ist. Es könnte also gerne ein schnelles Tablet einziehen, dass mir auch Bildverarbeitung ermöglicht. Das neue iPad Pro ist in der Beziehung ein Hammerteil, aber sehr teuer und würde eventuell einen Mac und auf jeden Fall ein iPhone „nach sich ziehen“. Also erstmal abgehakt, aber was kaufen?? Der Markt für gut… Weiterlesen »

Eissphinx
Gast
Eissphinx

Die etwas älteren hier werden sich noch Homecomputer wie den Amiga oder Atari ST erinnern.Und dann kamen die x86-PC’s. Rein technologisch konnten diese x86-PC’s den Amigas und Atari ST nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen. Und MS hatte ausser MS-DOS nichts zu bieten…am allerwenigsten Hardware Dennoch haben sie den Markt erobert…weil es einfach an der Zeit war. Erst später stieg MS in das „Hardwaregeschäft“ ein mit Mäusen und Tastaturen…denoch blieb die Hardware immer nur ein Nebengeschäft bis heute. Und heute ist es wieder Zeit für einen Wechsel…der diesesmal aber auch den Software bereich oder dass Ökosystem insgesamt umfasst.d.h. die Millenials… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied