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Vergleich: Android 6, BlackBerry OS10, iOS 9.3 und Windows 10 Mobile

Mobile OS Vergleich

Vorwort:

Eigentlich bin ich im BlackBerry Umfeld mit BlackBerry OS10, BlackBerry powered by Android und BlackBerry Enterprise Service daheim. Nutzen tue ich aber alle großen mobilen Plattformen. Ich habe nun einen Vergleich der 4 meist genutzten mobilen Betriebssysteme erstellt. Ich beschreibe dabei meine ganz persönlichen Erfahrungen und versuche so Objektiv wie möglich zu bleiben – ich hoffe es ist mir gelungen.

Dabei gehe ich auf einige Fragen ein: Welche Unterschiede gibt es im Workflow und wie gehen die Systeme mit dem Datenschutz um? Gibt es Einschränkungen? Wie sehen zukünftige Strategien aus?


 

Welche Geräte mit welchem Betriebssystem vergleichen wir:

  • Apple iPhone 6+
    iOS9.3 Beta
  • BlackBerry Passport
    OS10.3.2
  • Nokia Lumia 930
    Windows10 Mobile Build 10586.164
  • Samsung Galaxy S6
    Android 6.0.1

Datensicherheit

Gerade Android ist derzeit schwer gescholten. Eine Sicherheitslücke nach der anderen wird bekannt. Die Anzahl der CVE (Common Vulnerability and Exposures) auf iOS ist nicht kleiner als auf Android.

Google arbeitet zwar zeitnah an den Sicherheitslücken in Android und stellt monatliche Sicherheitsupdates zur Verfügung, aber nur wenige OEMs implementieren und verteilen sie. BlackBerry ist hier mit dem Android Slider PRIV hervorzuheben, da sie jeden Monat die Sicherheitsupdates zeitnah über OTA verteilen.

Einige OEMs wie BlackBerry und Samsung bieten auch Hardwarekomponente zur Verschlüsselung und Absicherung ab. Diese schützen zwar den Startvorgang und die Integrität des Betriebssystems, aber sie beheben keine Schwachstellen im Kernel oder in Google Anwendungen bzw Diensten.

Doch der Nutzer ist selbst Herr der Dinge und verantwortlich für seine Daten. Braucht man wirklich eine Taschenlampen App, die Zugriff auf die Kontakte hat?! Muss man alles auf Facebook posten?!

Der Nutzer sollte sich auch bewusst sein, dass bei jedem Hersteller eine Verbindung zu dessen Infrastruktur hergestellt wird und die Hersteller Nutzungsdaten zur Verbesserung ihrer Dienste nutzen.

  • Die Erhebung von Nutzungs- und Diagnosedaten erfolgt bei jedem der Systeme in anonymisierter Form.
    Bis auf Android bieten alle Betriebssysteme eine Option zur Deaktivierung der Erhebung der Nutzungsdaten.
  • Viele private Daten auf Smartphones können mit Cloud-Diensten der Hersteller synchronisiert werden. Die Angebote unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller im Umfang und auch in der Entscheidungsfreiheit, die einem Nutzer zugestanden wird. Registriert ein Nutzer ein Microsoft-Konto auf seinem Windows Phone, werden auf dem Gerät gespeicherte Kontakte und Kalenderdaten mit dem Microsoft-Dienst automatisch synchronisiert. Dies kann nicht deaktiviert werden.

Android kann die komplette Nutzung der Google Services durchführen, dabei sind zum Beispiel auch Telefonlisten betroffen. Die Verarbeitung der Daten findet auf Servern in mehreren Ländern statt. Desweiteren kann ein Nutzer zwar auf seine Daten zugreifen, aber nur wenn es sich mit einem vertretbaren Aufwand realisieren lässt. Sicherungskopien werden womöglich nie von nicht aktiven Servern gelöscht. In Android 6 kann man die standardmäßig aktivierten Anwendungsberechtigungen für Google Services zwar entziehen, nachvollziehbar ist die Datennutzung aber nicht.

Apple gibt die Daten an Dritte weiter, die für Apple Dienste bereitstellen. Daten von Nutzern im europäischen Wirtschaftsraum werden in Irland gespeichert und verarbeitet. Jedoch gibt auch Apple die Daten an Regierungsbehörden heraus, auch außerhalb des Wohnsitzlandes. Explizit wird hier die nationale Sicherheit genannt.

BlackBerry Nutzer aus dem europäischen Wirtschaftsraum stimmen zu, dass ihre Daten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums bearbeitet werden. BlackBerry verpflichtet sich aber zur kompletten Löschung, Vernichtung oder Anonymisierung der Daten, falls diese nicht mehr benötigt werden. BlackBerry kann darüber hinaus private Angaben des Nutzers auch verwenden, um auf Gerichtsbeschlüsse, Haftbefehle oder sonstige rechtmäßige Anforderungen oder rechtliche Verfahren zu antworten oder um Notfallhilfe in Situationen geben zu können, die lebensbedrohend sind. In diesem Fall benötigt BlackBerry keine Einverständniserklärung des Nutzers.

WindowsPhone bzw Windows10 Mobile hat die höchste Anzahl an betroffenen Daten von den hier getesteten Systemen. Microsoft merkt an, dass die Nutzerdaten möglicherweis in den USA und weiteren Ländern durch Microsoft, deren Partner, Tochtergesellschaften sowie Dienstanbieter gespeichert und verarbeitet werden. Regierungsbehörden erhalten auch hier Hilfe vom Hersteller.

App Berechtigungen

Android 6, iOS 9 und Windows10 Mobile sortieren die Anwendungsberechtigung nach Sensoren bzw Daten. Nur auf Windows10 Mobile kann man Berechitgungen global aktivieren bzw deaktivieren.

Android 6

iOS 9

Windows10 Mobile

BlackBerry OS10 sortiert nach Anwendung.

Bedienung

Nutzer wünschen sich eine ergonomische und intuitive Bedienung. Dies schafft nicht jedes System.

Jedes System hat einen schnellen Zugang zu Einstellungen und Einstellungsshortcuts: man streicht vom oberen Displayrand in die Mitte. Außer bei iOS, dort streicht man von unten nach oben.

Jedes System bietet eine Benachrichtigungszentrale an: Auch hier wischt man wieder vom oberen Displayrand in die Mitte. Außer bei BlackBerry, dort hat man den BlackBerry Hub. Dieser ist entweder vom Homescreen aus gesehen ganz links oder aus jeder App durch die Wischgeste: vom unteren Displayrand in die Mitte und dann zum rechten Displayrand.

Alle Systeme bauen auf eine Tastenbedienung unterhalb des Displays auf. Außer BlackBerry, dieses System wird komplett durch Wischgesten gesteuert.

Multitasking „beherrschen“ alle Systeme. Jedoch muss man bei allen Systemen erst die Übersicht der geöffneten Anwendungen erst durch eine Tastenkombination oder durch das Drücken einer dedizierten Taste aufrufen. Außer bei BlackBerry, denn dieses System bietet Active Frames an. Schließt man ein Programm kommt man automatisch auf diese Ansicht, außer man wechselt direkt in den Hub.

Auf allen Systemen kann man im Anwendungsmenü Ordner erstellen und dies befüllen.

Auf BlackBerry und Windows 10 Mobile ist die Adressleiste des Browsers am unteren Rand platziert. Apple hat zumindest die Steuerelemente in der Hochkant Ansicht nach unten gebracht.

Bei allen Systemen, außer auf BlackBerry 10, befinden sich die sogenannten „Hamburger Buttons“ im oberen Teil des Displays. Dahinter verbirgt sich zumeist ein Menü mit nicht oft verwendeten Funktionen.

Android

Android arbeitet mit Launchern, diese bieten einen erweiterbaren Homescreen und ein in zweiter Ebene liegendes Anwendungsmenü an. Der Homescreen zeigt Verknüpfungen und Widgets mit Live Daten an. Einige Android OEMs gehen aber dazu über, das Anwendungsmenü zu streichen und zeigen alle Anwendungsverknüpfungen auf dem Homescreen an.

Tastatur: Eine simple Bildschirmtastatur, manche Hersteller bieten noch eine Swype Tastatur an: Man drückt auf den ersten Buchstaben des Wortes und wischt über die nachfolgenden. Die Wortvorschläge/Korrekturen werden zwischen Tastatur und Bildschirminhalt angezeigt. Sie hängen teilweise auch von den Herstellern ab und schwanken stark in der Qualität. Multi-Language-Support ist gegeben. Beim getesteten Samsung Galaxy S6 lässt sich noch die Größe der Tastatur anpassen.

BlackBerry OS10

BlackBerry 10 arbeitet komplett auf einer horizontalen Ebene. Ganz links der Hub, interaktive Benachrichtigungszentral, in der Mitte die Übersicht aller geöffneter Anwendungen als Active Frames (vergleichbar mit Widgets) und rechts folgend das Anwendungsmenü.

Tastatur: Einer der wenigen Herstellern mit Hardware Tastaturen, ist ja auch das Steckenpferd des Abieters. Beim Passport ist die Tastatur auch sensitiv und dient als Trackpad. Die virtuelle Tastatur bietet ein einzigartiges Konzept: man drückt den ersten Buchstaben des Wortes und über den potenziellen Nachfolgerbuchstabe erscheint ein Wortvorschlag. Möchte man diesen übernehmen, wischt man von diesem Buchstaben aus nach oben wird das Wort übernehmen. Bisher die schnellste virtuelle Tastatur mit sehr guten Wortvorschlägen.

iOS

iOS bietet nur das Anwendungsmenü und ein am unteren Displayrand fixiertes Dock für einige Anwendungen an.

Tastatur: Auch hier eine simple virtuelle Tastatur, von Haus aus keine Swype oder ähnliches. Wortvorschläge findet man zwischen Tastatur und Bildschirminhalt. Es gibt Drittanbieter Tastaturen als App wie z.B. Swype. Positiv hervorzuheben ist, dass das System bei Eingaben in Kennwortfeldern wieder auf die Standard-Tastatur umschaltet.

Windows10 Mobile

Der Homescreen bietet die Möglichkeit der Live Tiles an: die Anwendungsicons werden somit zum Widget. Streicht man nach links öffnet sich das Anwendungsmenü in einer klassischen Listenansicht.

Tastatur: Microsoft bietet Swype an und zeigt die Wortvorschläge wie Android und iOS an. In der virtuellen Tastatur ist noch ein Joystick zur schnellen Navigation oder Markierung von Texten integriert.

Konnektivität/Zubehör/Media

Alle gestesten Geräte haben eine Möglichkeit zum Datenaustausch mit einem PC – per USB oder Lightning (Apple).

Nur bei Apple ist entweder das Programm iTunes oder ein vergleichbares eines Drittanbieters Pflicht, alle anderen lassen sich als Massenspeicher direkt einbinden. Apple hat ein in sich geschlossenes System. Es schränkt den Nutzer teilweise sehr stark ein, aber die angebotenen Lösungen arbeiten sehr gut.

BlackBerry Endgeräte kann man per Blend auch teilweise an einem PC, Mac oder Tablet bedienen. Samsung wird hier mit der neuen Version von SideSync nachziehen.
Windows 10 geht mit Continuum noch weiter: Durch dieses Feature wird das Smartphone zum PC-Ersatz.

LTE, Bluetooth und Kopfhöreranschluss lassen sich ohne Probleme benutzen.

Alle Systeme außer Apple unterstützen eine Speichererweiterung per SD-Karte. Nur Android 6 kann eine SD-Karte so einbinden, dass sich die Karte wie eine direkte Erweiterung des internen Speichers verhält.

Bei Apple muss man darauf achten, dass z.B. Fitnessarmbänder auch wirklich eine Freigabe für Apple Produkte haben. Ist ein Produkt aber als Apple tauglich ausgewiesen kann man sicher sein, dass die Produkte auch zusammen funktionieren.

Bei BlackBerry kann man nicht immer sicher sein. Zwar kann man Android Apps installieren, doch diese funktionieren nicht immer. Google Services sind auch nicht lauffähig und App, die diese Dienste verlangen, muss man patchen.

Zubehör ist bei Android und Apple Produkten am häufigsten auf dem Markt zu finden. Bei der Marktposition auch kein Wunder.

Auf allen Systemen gab es keine Probleme im Umgang mit MP3, Bildern oder Videos, obwohl BlackBerry und Windows nicht gerade zu den Multimedia Systemen zählen. Verschiedene Streamingmöglichkeiten sind auch auf den Systemen vertreten: DNLA, Miracast etc.

Die Kamera des Lumia 930 ist wirklich sehr gut und die App in Windows 10 Mobile ist noch einmal einfacher in der Bedienung und schneller geworden. Aber die Sensoren des Samsungs und iPhones sind in dieser Testkonstellation einfach die Besten.

Das Samsung schärft zwar per Software extrem nach und das iPhone hat “nur” 8MP, die Schnelligkeit und Bildqualität wissen zu überzeugen. BlackBerry muss hier noch aufholen, doch der 13MP Bildsensor der Passport Reihe und die Kamera-App in OS10.3.2 zeigen gute Ergebnisse obwohl der Fokus recht langsam ist und keinen Vergleich zum S6 oder 6 Plus darstellt.
Wer mal unterwegs ohne Kopfhörer Musik hören möchte muss zum BlackBerry Passport greifen: Stereo und jede Menge Volumen und Kraft. Alle anderen Systeme haben nur Mono Lautsprecher mit weniger Leistung.

Die Anzeige und Sortierung der Fotos und Videos übernehmen alle Systeme in etwa ähnlich, daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

Dateien verwalten

Android Nutzer können aus einer Vielzahl an Anwendungen für die Dateiverwaltung auswählen. Hier ist jedoch darauf zu achten, welche Anwendung man nutzt. So senden einige ungefragt Daten im Hintergrund hoch.

BlackBerry hat im OS10 einen Datei-Explorer integriert. Cloud Dienste wie OneDrive, Sharepoint oder ActiveDirectory werden direkt integriert.

iOS Nutzer bekommen hier die Auswirkungen eines geschlossenen Systems zu spüren.

Windows10 Mobile hat dagegen auch einen integrierten Datei Explorer.

Social Life / Apps

Alle “großen” Social Networks sind auf allen Systemen vertreten. Bei BlackBerry muss man sich aber mit Android Apps behelfen.

Man muss nicht immer eine App benutzen, der Browser dient auch dem Zweck, ist teilweise aber nicht so komfortabel. Benachrichtigungen kann man aber zumindest bei Googles Browser Chrome aktivieren. Apple Safari und Mozilla Firefox sind in der Beta und Microsoft Edge wird noch folgen.

Android und Apple bieten die größte Auswahl an Apps. BlackBerry Nutzer können sich native Apps und Android Ports aus der BlackBerry World installieren oder Android Apps aus dem vorinstallierten Amazon App Store.

Bei Microsoft ist derzeit alles im Umbruch durch die Einführung von Windows 10. Microsoft hat Xamarin aufgekauft. Über diese Plattform können Entwickler direkt für Android, iOS und Windows 10 simultan Anwendungen entwickeln. Seit neuestem lassen sich auch iOS Anwendungen in native Anwendungen portieren und anhand der aktuellen Instagram Beta kann man sehen, dass die Portierungen sehr gut laufen.

Updateverteilung

Die Verteilung der Betriebssystemupdates wird verschieden durchgeführt:

  • Apple verteilt die Updates über die eigene Infrastruktur direkt auf die Geräte. Die Gerätegenerationen werden dabei lange unterstützt und die Nutzer müssen nicht lange auf die Updates warten.
  • BlackBerry verteilt die Updates erst nach Freigabe der Mobilfunkanbieter. Diese testen erst die Software und melden dann die Freigabe an das kanadische Unternehmen.
  • Android Nutzer müssen darauf achten, welches Gerät sie sich zulegen. Denn die Updateverteilung übernimmt jeder Hersteller selbst und die wollen am liebsten alle 12 Monate ein neues Gerät an de Kunden bringen. Selbst kleine Bugfixes wie gegen die Sicherheitslücke Stagefright: Google hatte den Patch schnell erstellt, aber die Nutzer mussten auf die Hersteller warten.
  • Windows 10 Mobile wird ähnlich wie iOS verteilt werden.

Für alle gilt: Ändert sich etwas am Radio-File, also dem Modemtreiber, behalten sich die Mobilfunkanbieter ein Prüf- und Testrecht vor. Android und BlackBerry haben die Radio-Files vom Build gelöst, aber eine separate Verteilung findet nicht statt. Vermutlich will man keine Hybrid Builds erstellen.

Windows 10 Mobile hat seine Radio-Files vom System gelöst und verspricht in Zukunft mehr Unabhängigkeit von Providern.

Fazit

Windows10 Mobile hat auf dem Papier ein gutes Konzept. So verfolgt Microsoft die Vision von Mobile Computing. Sollte Continuum und der Aufkauf von Xamarin Früchte tragen, kann das System sich stärker positionieren. Zumindest scheint Microsoft immer mehr OEMs ins Boot zu holen. So hat HP zum Beispiel das Elite X3 vorgestellt.

Microsoft ist zwar mit Anwendungen auch auf Android, iOS, Mac OS X und Linux vertreten, aber das ist Kalkül. So will man das Feld der Office-Anwendungen auf allen Plattformen beherrschen. Micorosft ist ein Software Hersteller und das beweisen sie damit eindrucksvoll.

Es fehlt jedoch gefühlt an Marketing. BlackBerry Nutzer kennen es: Produkte tragen sich nicht alleine oder durch Fanprojekte.

 

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supermurmel
Mitglied

Seh ich auch so ? ein vernünftiger Marketing Direktor muss her ✌

Scaver
Mitglied

Sorry, aber eine Nicht-Windows-10 Gerät für einen Vergleich mit Windows 10 zu nehmen ist dämlich uns 100% unprofessionell. Ihr nehmt Ja auch nicht das s4 für Android 6!

Leonard Klint
Admin

Der Test greift doch gar keine Systemfehler oder ähnliches auf, die durch die Testversion eventuell aufkommen. Von daher kann ich deine Kritik nicht nachvollziehen.

Murasame
Mitglied

Fand ich auch zu Anfangs etwas merkwürdig.

Andererseits gibt es bestimmt einige x30er-Besitzer die langsam des Wartens auf Win10 überdrüssig werden und mit dem Gedanken spielen sich auch bei der Konkurrenz umzusehen!?!?
So gesehen passt das 930, als HighEnd-Upgradekandidat, ganz gut in den Test.

Salino24
Mitglied

Was für ein interessanter Artikel!
Die Kritik am 930 der Kollegen weiter unten sehe ich nicht. Der Test ist völlig ok und greift zukünftige Entwicklungen neutral auf. Alles gut.
Ich weiß jetzt, falls es Windows für Phones irgendwann nicht mehr geben sollte – was ich so nicht glaube – wäre meine persönliche Alternative Blackberry. Hatte mir immer schon gefallen, aber als ich ein neues Handy, und jetzt ein Smartphone brauchte, war Blackberry fast tot und Windows Phone 8 war genau meins. Nach Blackberry käme Android und eigentlich nie ein iPhone.

Taeniatus
Mitglied

Auch meine persönliche Alternative wäre Blackberry. Das Problem ist, das die Plattform noch „töter“ ist als Windows Phone / Mobile. Das gleiche gilt für Sailfish OS, was eine weitere Alternative wäre. Die sollten auch das System ROM für andere Hardware rausbringen (wie MSFT für Xiaomi). Das wäre echt super.

Krueger
Mitglied

Sehr guter Artikel, bitte mehr davon! Gefällt mir!

Etwas noch am Rande… Interessante Ortschaft auf dem Screenshot von Windows 10 Mobile in der Wetter-App xD

Kissi
Mitglied

Ben, das war fantastisch.

Benski
WU Team

Sehr schöner Vergleich, sehr schöner Artikel.
Auch ich nutze WP8.1, W10M, Android und iOS im Wechsel bzw parallel und stimme dem so weitestgehend zu.

Allerdings kann ich dem Kameravergleich von 930 und iPhone nicht zustimmen. Mein 930 macht (egal ob mit 8.1 oder W10M) die besseren Bilder im Vergleich mit meinem iPhone 6s. Aber das liegt wohl im Auge des Betrachters 😉

Jakker
Mitglied

Dann sind wir schon zwei; mein 930 mit Win-10-build .168 liefert auch bessere Bilder als das 6s+ eines Freundes.

ich
Gast
ich

Und wegen all der genannten Gründe nutze ich das BlackBerry Passport und bin vollkommen zufrieden. Der Apfel ist für mich Überteuert, das Androidzeugs ist Spielzeug und dazu noch unsicher, Windows 10 ist auf dem PC schon nicht so toll, da brauch ich es auf einem MobilGerät erst recht nicht.

cilgo
Gast
cilgo

Ich habe auch viele Vergleichsmöglichkeiten (außer iPhone). Glaubt mir, ich bemühe mich Windows Mobile (seit frühesten Zeiten mit den PDAs) gut zu finden. Es gelingt mir immer weniger. Nüchtern betrachtet ist mein BlackBerry einfach genial. Sicherheitstechnisch und funktional. Ich habe insbesondere in den letzten Jahren seit Windows Phone 7 ständig irgendetwas am System was nicht läuft (Termin- und Kontaktsynchronisierung, Erinnerungsfunktionen, keine Aufgaben aus Outlook etc.). Hinzu kommen die bekannten Probleme, dass viele Apps fehlen, deren Qualität mies ist usw. Da gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein, kennt ja jeder… Beim BlackBerry funktioniert das alles ohne Probleme, meist sogar ohne… Weiterlesen »

goshmac
Gast
goshmac

Bez. Blackberry OS 10 kann ich auch viel Gutes berichten. Hatte vor meinem Lumia 950 das Z10. Wunderbares Betriebssystem vom HUB über das Bedienkonzept an sich und der Tastatur. Nur leider sieht die Zukunft nicht so rosig aus für BB10. Blackberry versucht sich mit Android und es gibt kein neues reines Touch-Gerät mit einer guten Ausstattung mit BB10. Die Kamera und Akkulaufzeit des Z10 waren ebenfalls nicht so toll und so hab ich mich nach einem anderen Gerät umgesehen und bin letztendlich beim L950 gelandet und zufrieden. Ich hoffe noch auf weitere Anpassungen im Bedienkonzept von w10m in Richtung Gestenunterstützung.… Weiterlesen »

t_bro
Mitglied

Vielen Dank für den Einblick in die anderwn Systeme! Danke für die Arbeit!!!

t_bro
Mitglied

Glückwünsche an Frank 😉

Sagittarier
Mitglied

Danke für den guten Vergleichsbericht.

Geissbock73
Mitglied

Für mich gilt „Einmal Windows, immer Windows!“ Iphone kommt für mich überhaupt nicht in Frage, iOS war das erste und einzige Betriebssystem, das ich fast gegen die Wand geklatscht hätte! 😉
Zwischenheitlich hatte ich auch mal wieder ein Rendevouz mit Android 6. Es ist gescheitert. Hatte mit der Konnektivität im meinem Auto zu tun. Dabei hatte es mich sehr stark verwundert, das ausgerechnet das am meisten verbreitete System Android Probleme macht! Und somit bin ich wieder zurückgekehrt und bereue es in keinster Weise! 😀