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[Xbox/Gerücht] Neue Details über Projekt ‚Scarlett‘

Wie wir bereits berichtet haben, arbeitet Microsoft an der Konsole der nächsten Generation. Das Projekt, das auf der E3 dieses Jahr geteasert wurde, läuft unter dem Namen Scarlett – auch wenn das fertiggestellte Produkt sicherlich einen anderen Titel tragen wird. Wie bereits längere Zeit vermutet wird, befinden sich laut Thurrott zwei verschiedene Konsolen in der Planung, welche die Konsolenfamilie der kommenden Generation bilden sollen, so wie derzeit die Xbox One, die Xbox One S und die Xbox One X.

Zunächst arbeitet Microsoft an einer traditionellen Konsole, wie wir sie gewohnt sind. Mit dieser Variante hat der Gamer lokalen Zugriff auf die notwendige Hardware. Die Spezifikationen dieses Modells sind noch nicht bekannt, aber man kann davon ausgehen, dass sie die Xbox One X mit Sicherheit in den Schatten stellen wird.

Wie bereits längere Zeit vermutet wird, befinden sich derzeit laut Thurrott zwei verschiedene Xbox-Konsolen in der Planung.
Wie groß wird die Xbox-Familie der kommenden Generation sein?

Es soll zusätzlich ein zweites Gerät in der Planung sein: Hierbei handelt es sich um eine Streaming-Box, die für die kommende Game-Streaming-Plattform von Microsoft entwickelt wird. Dieser Game-Streaming-Dienst betiteln einige Leute als Scarlett Cloud. Diese zweite Konsole wird Vermutungen zufolge ein Gerät mit geringerer Leistung sein, das die wichtigsten Elemente live in der Cloud berechnen lässt. Somit verfügt die Cloud-Konsole über eine begrenzte Menge an lokalen Berechnungen für rudimentäre Aufgaben wie Controller-Eingabe und Bildverarbeitung

Laut Thurrott soll eine mit den Plänen von Microsoft vertraute Person erwähnt haben, dass Game-Streaming die Latenz in allen Aspekten von Videospielen reduzieren könnte. Wenn ein Multiplayer-Spiel Azure als zentralen Server verwendet, befindet sich die Scarlett Cloud-Konsole physisch näher am Multiplayer-Server, was zu einer geringeren Latenz führt. Natürlich setzt das aber voraus, dass eine starke Internetverbindung vorliegt, damit alle notwendigen Berechnungen in der Cloud möglich sind und die Spiele flüssig laufen.

All diese Informationen sind jedoch noch nicht seitens Microsoft bestätigt – daher genießt diese Neuigkeiten mit Vorsicht. Da die nächste Konsolengeneration bereits 2020 erwartet wird, können wir davon ausgehen, dass Microsoft nicht allzu lange mit weiteren Details warten wird.

Was haltet ihr von diesen Informationen? Ich freue mich auf eure Kommentare!


Quelle: Thurrott

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sirthecos

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Leidenschaftlicher Gamer und Technik-/Musikenthusiast | Aktuelle Games: XCOM 2, The Division, Far Cry 5, State of Decay 2, The Council, Forgotten Anne, Overcooked, The Adventure Pals

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Shyntaru
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Jup habe die Tage das Gerücht auch schon aufgeschnappt. Auf der einen Seite natürlich nicht schlecht, doch gerade für Sammler nimmt es immer mehr negative Züge an.
Für MS könnte es dennoch der richtige Weg sein, denn so greift man nicht nur Sony an, sondern gleich die komplette Konkurrenz und das mit einen Produkt, dass nicht sofort reproduzierbar wäre.

tobias25
Mitglied

Hardware: CPU Intel i7 8700, GPU 2x NVidia Geforce GTX 1080 ti, RAM 32GB, 8TB SSD. All das für die Nächste XBOX

nextgenwinuser
Mitglied

Und welcher Preis? 2000€ werden die wenigsten dafür ausgeben.

tobias25
Mitglied

5€.

Shyntaru
Mitglied

Das ganze benötigst du bei einer Konsole nicht. Die Spiele sind deutlich optimierter als am PC. Nebenbei, versuche das mal zu kühlen ohne dass dich die Kühlung nervt 😉

W10MNutzer
Mitglied

Diese Technik wird 2020 zum einen veraltet sein und zum Anderen nicht existieren. 8TB SSD, träume weiter.

tobias25
Mitglied

Das ist eine Bespielliste

Parasec
Mitglied

Schade das die Produktbenennung dermassen öde sein muss. Generell keine Stärke ter Tech Szene

W10MNutzer
Mitglied

Welche Produktbenennung meinst Du? Das ist doch nur ein Arbeitsname.

Parasec
Mitglied

Eben. Scarlet ist ein Arbeitsname wie zuvor Scorpio. Ich hätte es viel cooler gefunden die XBox One X unter dem Namen Scorpio zu bezeichnen. Mit der Allgemeinen Techszene meine ich z.b.die Chipset und CPU bezeichnungen von AMD und Intel

doubleb
Mitglied

Ich vermute, dass es eigentlich nur Sinn im Multiplayer macht. Dann bleiben alle Berechnungen aller Spieler direkt auf dem Server. Lediglich die Streamingwiedergabe benötigt eine schnelle Internetverbindung und keine Hammer Konsolenhardware. Unterm Strich könnte das bedeuten, dass Microsoft seine Konsole viel günstiger als bisher produzieren kann und wir weniger zahlen müssen. Daumen hoch.

rob1
Mitglied

Kann ich nur zustimmen. Das Problem ist aber wie sie bereits angesprochen haben unsere „wundervolle und einzigartige Netzabdeckung in Deutschland“. Ich habe jetzt schon teilweise Probleme mit Online-Spielen. Wenn nun das gesamte Spiel gestreamt wird, hätte ich da echt Probleme. Trotzdem ist es eine Technologie die wir in Zukunft sehr wahrscheinlich nutzen werden. (Bei Streaming von Spielen denke ich irgendwie immer an „Ready Player One“ 🙂 )

Smarty van der Phone
Mitglied

Sehr interessanter Gedanke. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich die laufenden Kosten der Cloud im Anschaffungspreis der Hardware wiederfinden. 😉

brauchkeinapfel
Mitglied

Ich möchte mit meiner One X zunächst erstmal 5 Jahre gut aufgestellt sein, und nicht schon darüber reden das sie schon bald altes Eisen ist. Muss ja nicht wie auf dem Smartphone-Markt sein, alle halbe Jahr neue Hardware. Sollen sich lieber auch mal auf Games konzentrieren die die One X voll ausreiten.

Shyntaru
Mitglied

Deine One X ist eben genau das schon ab dem Release gewesen. Ich weiß, dass so etwas immer sehr traurig ist. Jedoch war und ist die X nur die Ausbaustufe der normalen One und keine neue Generation. Eben jene erwarten wir 2020 mit der PS5 und der neuen Box.
Der normale Zyklus sind 5-6 Jahre und eben jene hat die Box erreicht.

hansra1
Mitglied

Ich hab meine one X sicher noch 5 Jahre

Shyntaru
Mitglied

Hoffentlich deutlich länger. Eine neue Generation bedeutet ja nicht, dass die alte keinen Spaß mehr macht. Ich hab und nutze ja auch noch meinen SNES 😉