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Streaming-Dienste: Amazon wirft Apple und Google raus

Amazon

Der Konkurrenzdruck im Streaming-Geschäft ist sehr gross. Im Bereich der Musik gibt es neben Spotify z.B. noch Amazon, Deezer, Groove Music und auch Apple mischt mit „Apple Music“ seit neustem genau hier mit. Fast das gleiche Bild bietet sich den Usern bei Video-Streaming-Angeboten. Neben Amazon gibts „Filme & TV“ von Microsoft, iTunes von Apple oder auch bald die kostenpflichtige Variante von Youtube (also Google).

Und während Microsoft eine „Wir haben Euch alle lieb“-Mentalität an den Tag legt und Apple mit „Die Produkte der Konkurrenz laufen bei uns besser“ punkten will, verschliesst sich Amazon den Konkurrenten gegenüber. Denn seit neustem werden nur noch Player verkauft, die den hauseigenen Service „Prime Video“ unterstützen. Und dazu gehören eben „nur“ die Streaming-Geräte der Firma Roku, die Spielkonsolen Xbox und Playstation sowie „Fire TV“ von Amazon selbst. Als offiziellen Grund für den Verkaufsstopp gibt Amazon übrigens an, dass man damit versucht, «eine Verwirrung bei Konsumenten zu vermeiden».

Amazon Prime

Ist das nicht nett, dass Amazon an die Kunden denkt und ihnen die Verwirrung abnehmen will? Ich glaube nicht. Die Vermutung liegt nämlich nahe, dass Amazon hier einfach seine eigenen Dienste und die dazu geeigneten Geräte pushen will. Dazu wurden die eigenen Dienste in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut und auch in Zukunft soll dies, wie z.B. durch den Kauf des Start-Ups „Elemental Technologies“ (im Zusammenhang mit Cloud-Angeboten), der Fall sein. Amazon produziert übrigens seit kurzem auch eigenen TV-Serien.

Was denkt Ihr? Logischer Schritt von Amazon, oder doch eher das Ausnutzen der quasi-Monopolstellung?

 


Quelle: Blick.ch

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Scaverrobertm0606NUTELLAmr. windows Recent comment authors
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mr. windows
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mr. windows

vielleicht eine chance für microsoft die amazon dienste und inhalte (vorallem prime) stärker in ihr store einzubinden? kosten einsparen, da dann eigene shops (musik, bücher, videos, etc.) überflüssig werden. gleichzeitig besteht die möglichkeit das microsoft deren apps auch auf fire os exklusiv anbietet und die windowsgeräte stärker/exklusiv im amazonstore vermarktet werden.

NUTELLA
Gast
NUTELLA

Wenn Amazon auf HTML5 umstellt werden Appsfür Phones unnötig. Dann würde es direkt im Browser gehen. Auf Windows Desktop braucht man ohnehin keine App. Die Entscheidung von Amazon finde ich bedenklich, so mal es kein Problem sein sollte die Plattformen zu unterstützen und so Marktanteile zu holen. Ich als Kunde lasse mich nicht gerne bevormunden was für Geräte ich nutze. Wenn der Dienst von Anfang an exklusiv gewesen wäre, wäre das was anderes, aber so?

Scaver
Mitglied

Es geht nicht um Apps und Co., sondern um Streaming Geräte, in denen dieser Service „fest verbaut“ ist.
So hat Amazon nun vor allem Apple TV und Google ChromeCast aus dem Programm geschmissen und verbietet auch den Marktplace Händlern, diese Produkte über den Amazon Martpkace zu verkaufen.

robertm0606
Mitglied

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Blueray Player von Samsung mit Smart TV gekauft in dem auch die Amazon Prime Streaming App enthalten ist. Ich hoffe nur, dass diese auch noch nach dem nächsten Update vorhanden sein wird.

Scaver
Mitglied

Das liegt nicht bei amazon direkt, sondern eher bei Samsung.
Aber um so etwas geht es hier auch nicht. Es geht um Geräte wie Apple TV und Google ChromeCast. Diese wurden nun verboten, damit Amazon z.B. für seinem Fire TV Stick weniger Konkurrenz auf der eigenen Plattform hat.

Scaver
Mitglied

Aus Sicht eines US Unternehmens ist das ein ganz normaler Schritt. Eigenen Dienste kombinieren und Konkurrenz auf den eigenen Plattformen verbieten.

Allerdings aus EU Sicht könnte das nach hinten los gehen. Schon Google und Microsoft haben so etwas versucht bzw. auch gemacht und von der EU gehörig auf die Nase bekommen. Auch Amazon wird es da nicht anders ergehen.
Ob sich Amazon davon beeindrucken lässt und diese Verbote, zumindest in der EU, zurück nimmt, oder ob sie Strafen auf sich nehmen und der mögliche Gewinn größer ist als die Strafe, werden wir abwarten müssen.

Den Nachteil hat am Ende nur einer: Der Kunde!