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(R)Evolution beim Windows 10 Insider-Programm?

Microsoft hat in einem exklusiven Gespräch mit unseren Kollegen von Windows Central seine Pläne fürs Windows Insider Programm bis 2020 dargelegt. Dieses Programm dient seit 2014 dazu, neue Features zu testen, breites Feedback einzusammeln und Fehler in neuen Versionen zu finden und zu beheben, bevor ein Update für die breite Masse ausgerollt wird. Eine der Hauptfunktionen von diesem Programm ist auch der Feedback Hub. Über diesen ist es möglich, Fehler zu melden und Wünsche für neue Funktionen aufzugeben. Microsoft hat nun aber erkannt, dass einige Insider sich Funktionen wünschen, die gar nicht wirklich gebraucht werden. Um dem entgegen zu wirken, wird bald eine Ergänzung mit dem Codenamen „Cohorts“ integriert.

„Cohorts“ setzt hierbei auf ein spezialisiertes Feedback. So können zum Beispiel Geräte, die Stifteingabe unterstützen, und deren Nutzer diese auch aktiv benutzen, spezielles Feedback weitergeben und über den Feedback Hub auch detailliertere Wünsche für neue Funktionen abgeben. Bisher ging das Feedback solcher User-Gruppen stets in den schieren Massen an anderen Rückmeldungen von den 10 Millionen anderen Insidern unter, aber durch die Spezialisierung soll sich das nun ändern. Microsoft erhofft sich davon konstruktiveres Feedback.

„People who make massive use of pen and ink on Windows 10, they’re the people we need feedback from in that scenario, so instead of just general feedback, what if we focused on getting feedback from creatives that really push the envelope with pen and ink? They’re the ones who are going to be using it every day, right?“

Zu deutsch:

Menschen, die Stift und Windows Ink sehr intensiv nutzen, sind genau die Menschen von denen wir die Rückmeldung brauchen. Statt also wie bisher nur allgemeines Feedback zu nutzen, was wäre wohl wenn wir uns nun konzentrieren um Feedback von genau den Kreativen zu bekommen, die wirklich die Entwicklung von Stift und Windows Ink voran treiben? Sie sind es doch schließlich, die diese Features doch jeden Tag nutzen, nicht wahr?

Dieses Zitat von Dona Sarkar zeigt also, dass Microsoft sehr viel an den einzelnen User-Gruppen liegt. Die Windows-Insider Chefin hat hier also große Pläne.

Ich bin schon gespannt, wann dieses überarbeitete Insider-System in den Umlauf kommt und ob es wirklich hält, was es verspricht. Was denkt ihr?


Via Windows Central

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Jptech42

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ahoiiiiiiiiScaverWorfJptech42Mimikri Recent comment authors
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smokermarine
Mitglied

grundsätzlich also wird man nur noch Feedback zu Funktionen abgeben können die man selbst nutzt?

mwp10
Mitglied

Komisch, dass bei all den insider Daten sowas nicht heraus gefiltert werden kann. Klingt für mich entweder Wie eine leere Versprechung oder das Feedback von normalen Usern wird bald nur noch ignoriert…

Samokles
Mitglied

Andererseits können Nutzer ja auch gute Gründe haben, weshalb sie ein Feature (noch) nicht nutzen…

Mimikri
Mitglied

Verstehe ich jetzt nicht: man hat doch Tags für die Kategorien/Unter-Kategorien im Feedback-Hub. Stift/Stifteingabe: „Eingabe & Sprache“ -> „Stifteingabe“. Manchmal denke ich die wissen nicht so ganz wo hinten und vorne ist ;-(

Worf
Gast
Worf

Das wird wird doch genauso halbherzig gemacht werden, wie alles bei Microsoft.

Scaver
Mitglied

Dümmste Aussage überhaupt! Wo gibt es halbherziges bei Surface, bei der XBox, bei HoloLens, bei Azure, bei Windows, bei Office, bei OneDrive?

Worf
Gast
Worf

Heul nicht gleich. Wurde doch schon oft genug durchgekaut, wie MS Dienste und Produkte einstellt, weil der Durchhaltewillen fehlt.

ahoiiiiiiii
Mitglied

Andromeda ist für den Gebrauch von Ink gemacht. Microsoft möchte von den Ink-Insidern wissen, wie sehr ihnen Andromeda im gesamten Windows Netzwerk nützlich sein kann. Damit hätten sie dann schon die ersten Käufer eines Andromeda angefüttert.