Der Einsatz von KI und die Anzahl der virtuellen Datenmengen steigen in einem rasanten Tempo an. Unternehmen sind gefordert, diese Datenflut zu kanalisieren, zu verwalten und entsprechend der DSGVO zu speichern. Das kann eine überwältigende Aufgabe sein, die nach neuen Investitionen schreit. Dem muss aber nicht so sein.
Fusion verschiedener Strategien für umfassenden Erfolg
Für eine kosteneffiziente Speicherstrategie lohnt es sich, die verschiedenen Optionen des Marktes zu vergleichen. Idealerweise bestehen bereits Speicherkapazitäten im Unternehmen. Diese können mit modernen Cloud-Lösungen erweitert werden. Mit public cloud, private cloud und Container-Systemen gibt es unterschiedliche Konzepte, die an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden können.
Während bei der Public Cloud verschiedene Nutzer auf die gleichen Anwendungen eines Servers zugreifen, ist die Private Cloud ein geschlossenes System. Die Private Cloud ist nur für die Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens zugänglich. Welche Programme und Anwendungen verfügbar sind, entscheidet das Unternehmen. Wie die Public Cloud kann auch die Private Cloud über externe Server abgewickelt werden.
Skalierbare Speicheroptionen in der Cloud
Der große Vorteil der Cloud-Speicher ist die hohe Skalierbarkeit. Diese wächst mit den Datenmengen der Unternehmen mit. Dafür muss keine neue Infrastruktur aufgebaut werden, denn alles wird virtuell abgewickelt. Die Investition liegt in den Kosten der Datenpakete. Hier können Unternehmen flexibel die Speicherkapazität wählen. Bei mehr Datenvolumen werden diese Pakete einfach erweitert.
Hybrid: Lokale und virtuelle Systeme
Anstatt bestehende lokale Speichermöglichkeiten zu eliminieren, setzen viele Firmen auf den hybriden Ansatz. Lokale Server und Festplatten übernehmen einen Anteil der Daten wie gewohnt. Für neue Daten oder zur Archivierung können zusätzliche Cloud-Server genutzt werden. Diese sollten den hohen Datenschutzstandards der EU entsprechen. Innerhalb der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum bestehen die gleichen Standards.
Für europäische Unternehmen ist es sinnvoll, sich auf Cloud-Anbieter mit EU-Sitz und Server zu konzentrieren. Bei ausländischen Anbietern mit Sitz in den USA oder andernorts müssen zusätzliche Richtlinien aktiviert werden, um den gewünschten Datenschutz für Kunden- und Unternehmensdaten zu garantieren.
Mit Container und Virtualisierung Datenflut organisieren
Virtualisierung und Container sind Konzepte, mit denen Unternehmen die Kapazitäten für die Datenbearbeitung erhöhen können. Computerressourcen werden in diesem Fall auf verschiedene Programme oder Systeme verteilt. Das kann virtuell geschehen. Dazu werden bei der Virtualisierung komplette Betriebssysteme nachgebaut. Die Sicherheit ist bei diesen Systemen besonders hoch. Beim Container-Konzept werden nur die Anwendungen und die damit verbundenen Dateien vereint. Die Container greifen auf das Betriebssystem des Hauptcomputers zu.
Vorhandene Speichersysteme erweitern
Viele Unternehmen im Mittelstand und Großunternehmen besitzen bereits eine funktionierende digitale Infrastruktur. Mit einer schrittweisen Modernisierung können die Kapazitäten der aktuellen Strukturen um ein Vielfaches erweitert werden. Bestimmte Datenblöcke werden auf Cloud-Anwendungen umgeleitet. Kerndaten bleiben lokal verwahrt.
Schritt für Schritt können neue virtuelle Systeme in die bestehenden Strukturen integriert werden. Die Umstellungskosten fallen dabei recht gering aus, denn große Hardware-Investitionen sind nicht notwendig. Mit gezielten Modernisierungen vor Ort kann außerdem die bestehende Hardware-Struktur potenziert werden, ohne dabei ein riesiges Budget zu verbrauchen. Auf diese Weise lassen sich vorhandene Ressourcen länger nutzen und gleichzeitig neue digitale Anforderungen flexibel abdecken.





