News

Google erhält Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro

Intel hat er schon getroffen, Microsoft auch und Google ebenfalls in der Vergangenheit: Der Zorn der EU-Kommission. Diese hat Google nun zu einer Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro verurteilt. Bestraft wird das marktverzerrende Verhalten des Suchmaschinenriesen im Bereich Android, wo das Unternehmen strikte Bedingungen für das Lizenzieren der Google Play Dienste und des Play Stores vorgegeben hat.

So durften Hersteller, welche den Google Play Store vorinstallieren wollten, keine andere Suchmaschine als die Google Suche verwenden. Auch musste in dem Fall der Google Chrome Browser vorinstalliert sein. Doch da hören die Vorwürfe nicht auf: Google soll Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern Geldbeträge überwiesen haben, damit diese die Google Suche auf den Geräte vorinstallieren.

Auch durften Hersteller kein einziges Gerät vertreiben, welches einen von Google nicht genehmigten Android-Fork verwendet. Das hat vor allem Amazon zugesetzt, die ihr FireOS eigentlich auch an andere Hersteller lizenzieren wollten, aber keine Abnehmer aufgrund dieser Regelungen fanden. Laut der EU-Kommission hat Google mit Android eine marktbeherrschende Stellung inne, weswegen das Unternehmen solche Praktiken, welche bei einem kleineren Marktanteil eventuell geduldet werden würden (siehe Apple iOS), nicht anwenden sollte.

Diese Einstellung bekam auch Microsoft zu spüren. Das Unternehmen musste, da der Internet Explorer vorinstalliert war, ein Browser-Wahlfenster implementieren, über das der Kunde auch alternative Browser installieren konnte.

Nach Beschluss der EU-Kommission muss Google das illegale Verhalten innerhalb von 90 Tagen einstellen, sonst drohen weitere Strafen. Hält Google diese Frist nicht ein, muss das Unternehmen bis zu 5 Prozent des weltweiten Tagesumsatzes an weiterer Strafe zahlen. Dem Unternehmen drohen jetzt aufgrund dieses Beschlusses auch noch weitere zivilrechtliche Schadensersatzklagen, welche innerhalb der EU Mitgliedsstaaten vorgebracht werden können.

Die Untersuchung leitete die EU-Kommissarin für Wettbewerbsrecht, Margrethe Vestager.


Quelle: EU Kommission

Vorheriger Artikel

OneNote Windows 10 App mit dickem Update

Nächster Artikel

[Xbox One] Xbox Ultimate Game Sale gestartet

Der Autor

Tomás Freres

Tomás Freres

56
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
18 Comment threads
38 Thread replies
1 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
30 Comment authors
gastboby24drodaExMicrosoftieWebster Recent comment authors
  Diskussion abonnieren  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Prinzchen
Mitglied

Traurig das sich die EU so finanzieren muß. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut das jemand die großen Unternehmen im Auge behält, aber letztlich geht es doch immer nur um’s Geld.

Androvoid
Mitglied

Im Auge behalten wird da nicht reichen, da muss man schon die Zügel straff anziehen!
Da verhielte es sich natürlich auch etwas anders, wenn die Hauptquartiere der Riesen nicht auf der anderen Seite des Erdballs, von den dortigen nationalen Behörden berechnend und wohlwollend augenzwinkernd toleriert, säßen, auch nicht im fernen leicht käuflichen Irland oder im emotional US-verbundenen London, sondern in Paris oder Berlin…

ahoiiiiiiii
Mitglied

Ist schon eigenartig. Dass Microsoft den Internet Explorer in Windows voreingestellt hatte, empörte die User schon lange vor dem EU-Urteil seinerzeit und heute blökt die Schar schon, wenn in Outlook Edge voreingestellt ist. Aber kein User hat sich je über Googles illegale Praktiken aufgeregt. Erst jetzt, wahrscheinlich wegen der eklatant hohen Strafe, regt sich was in der Öffentlichkeit. Ob sich deshalb beim User was bewegt, ich bin da skeptisch.

mamagotchi
Mitglied

Wohin sollen sie sich denn bewegen? Da ist doch nur noch Apple mit iOS und viele Android-User nutzen Android, weil die Hardware sau billig war und sie für Smartphones generell nicht viel Geld ausgeben wollen. Windows 10 Mobile existiert zwar noch, aber das Ende naht. Eine wirkliche Alternative fehlt. Aber Microsoft musste damals in der Werbung ausgerechnet gegen Apples iPhone giften und nicht gegen Android-Smartphones….

ExMicrosoftie
Mitglied

Leider ist Microsofts Internet-Browser-Problem überhaupt nicht mit Googles Verhalten vergleichbar. MS hatte zwar den Browser vorinstalliert, es aber niemals verhindert oder gar unterbunden, dass ein anderer installiert wurde!!!
Auch die OEMs hatten immer die Möglichkeit die Images nach eigenem Gusto anzupassen. (Allerdings hätte das Netscape auch nicht gepasst, denn die wollten für Ihren Browser Geld haben…)

AndreasIndelicato
Mitglied

Wird Zeit das ein Europäisches OS mal die Macht übernimmt 😝

getreidekuchen24
Mitglied

Wo läge der Unterschied?

Androvoid
Mitglied

Träumer! …wenn es da bis jetzt nicht einmal Russland oder China geschafft haben, so etwas auch nur ansatzweise ernsthaft auf die Beine zu stellen!

ExMicrosoftie
Mitglied

Wieso sollten China und Russland etwas gegen Android haben? Das lässt sich doch wunderbar knacken! Und iOS zählt nicht, das sind im Verhältnis zu wenige User…

eastclintwood
Mitglied

Genau – so wie das europäische Geo-Satellitensystem für die Navigation 🙂 🙂 🙂

FZ61
Mitglied

nun nutze ich zwar kein Google, aber was die Eurokraten da abziehen ist eine Frechheit. Diese Politiker braucht niemand. Google baut eine Betriebssystem und die Infrastruktur und Europa fällt nicht besseres ein wie Strafen gegen erfolgreiche Unternehmen zu ersinnen. Ich habe keine Vorstellung was Google in Europa verdient, aber vielleicht sollte Google sich einfach mal aus Europa zurückziehen, bei dem folgendem Geschrei der Anwender werden die Politiker mit ihren Strafen sicher ganz schnell zurückrudern. Und ja, Europa hat zu Google oder MS nichts anzubieten. Ohne diese beiden Anbieter gäbe es keine nutzbaren PC’s/Phones.

Androvoid
Mitglied

Googles Markt-Verhalten ist – wie man Googles schon seit jeher geradezu krankhaft monopolbewahrendes und wertbewerbsfeindliches Streben kennt – natürlich nachvollziehbar aber (wirtschafts-)politisch keinesfalls tolerierbar und schon gar nicht erwünscht! Schön wäre es, wenn Googles in erster Linie bloß ur-eigennütziges „Betriebssystem“ als weiterer Baustein zur Erlangung der absoluten wirtschaftlichen Weltherrschaft nie das Licht der Welt erblickte. Aber da bewege ich mich auch schon im Reich der Wunschträume… Hätten die sich doch gleich von Anfang an bloß auf ihre Suchmaschine konzentriert und damit begnügt! Aber nein, sie mussten da unbedingt ihre Fühler in alle nur möglichen und denkbaren Richtungen ausstrecken und in… Weiterlesen »

mamagotchi
Mitglied

Google first! 😋

Androvoid
Mitglied

Auch wenn Du „kein Google nutzt“, unterliegst Du da offenbar einer, eventuell sogar emotional bedingten, geistigen Google-Nähe…

mamagotchi
Mitglied

Von Wand bis bis zur Tapete gedacht. Und umgekehrt? Wie wollen denn die Amis Handel betreiben? Dafür benötigt es genauso IT! Die Folge wäre das Schrumpfen ihrer eigenen Wirtschaft. Abgesehen davon verdient MS viel zu gut an den EU-Ländern.

Steffen1303
Mitglied

Okay,das wäre dann die Chance MS-Phone nochmal zu versuchen 🤓

ExMicrosoftie
Mitglied

Lieber FZ61, Dein Post ist in sich unlogisch. Diese Rekordstrafe sitzt Google auf einer Pobacke ab, bei geschätzt über 40 Mrd. Mehr-Gewinn durch diese marktbeherrschende Stellung während 10 Jahren ist diese Strafe ein Witz, sie entspricht einem durchschnittlichen Quartalsgewinn von 3-4 Mrd., aktuell sogar nur einem halben Quartalsgewinn. Wenn sie sich aus dem europäischem Markt zurückzögen, würde es sie viel, viel mehr, vor allem Reputation und Ansehen kosten!!! Und nein, die Politiker würden nicht zurück rudern, denn es waren keine Politiker, sondern Richter. Und Du bist unter Garantie der erste, der sich mehr als lautstark (und zu Recht!) beklagen würde,… Weiterlesen »

backpflaune
Mitglied

Warum kommen eigentlich mal wieder alle die gegen die EU hetzen ohne Argumente und vor allem Fakten an?
Ich meine man kann das schließlich auch ganz objektiv kritisieren wenn man denn du will

Lernstudio
Mitglied

Ich nutze beide Google und Amazon und bin mit beiden sehr zufrieden. Aber es ist doch lächerlich ausgerechnet Amazon zu bedauern, weil ein anderer den Markt beherrscht.

sunshinerene1
Mitglied

Ich finde dies nicht lächerlich im Gegenteil. Google hat schon die Marktherrschaft im Mobilemarkt. Wenn es andere Mitbewerber gibt, werden diese dann mit solchen Lizenzgeschichten gleich wieder ausgebremst. So dass gar keine Konkurrenz entstehen kann. Das kann man natürlich so oder so sehen. Zumindest ist es so nicht korrekt und hilft der Entwicklung am Mobilemarkt kein stück weiter. Hat man am ende bei google doch schiss dass es jemand anderes besser machen könnte? Ansonsten sollten sie das ja nicht nötig haben.

Androvoid
Mitglied

Google leidet schon seit jeher unter der geradezu krankhaften Angst, die nun einmal in einigen Bereichen erreichte dominante Marktposition wieder zu verlieren und sich einem der anderen Gegenspieler unter Umständen im schlimmsten Fall dann vielleicht gar auf Augenhöhe stellen zu müssen… Unter diesem Aspekt ist auch das kleinlich unfaire Verhalten gegenüber Microsoft bezüglich der Verweigerung der YouTube-App für WP und sogar(!) der Blockade einer solchen Drittanbieter-App zu sehen… die aber Apple problemlos gewährt wurde! Ebenso der erwiesen massive Druck Googles auf (den finanziell abhängigen?) Evan Spiegel, Microsoft die Snapchat-App beinhart zu verweigern. Dessen Statement: „Ich halte nichts von Windows!“ Hätte… Weiterlesen »

userin
Mitglied

Wenn jemand nicht den Markt beherrschen kann, hilft das zwar vermeintlich der Konkurrenz, aber nur, damit nicht ein Anbieter die anderen so verdrängen kann, dass er auf sie nicht mehr Rücksicht nehmen muss.
Konkurrenz belebt das Geschäft: und zwar für uns Verbraucher/Abnehmer. Je mehr Konkurrenz am Markt, desto besser die Stellung des Verbrauchers. Die Anbieter müssen sich dann nach den Verbrauchern richten, anstatt einfach alles vorzugeben und dem ansonsten alternativlosen Verbraucher zu bevormunden. Das ist gut für Preise aus Verbrauchersicht, für Produktpaletten und so weiter.

Androvoid
Mitglied

So gesehen, könnte man dann aber im Extremfall durchaus auch mafiöse Machenschaften als den Konsumenten dienende wettbewerbsfördernde Marktbelebung betrachten. Es kommt schon auch darauf an, wer z.B. der Entwickler eines „neuen Betriebsystems“ ist… (in diesem Fall Google, als diesen Bereich ausnahmsweise nicht schon dominierend, sondern erst in den Markt eintretend…) …wie er sich in der Vergangenheit verhalten hat und was er mittels seinen diesbezüglichen Aktivitäten zukünftig vor hat. Marktwirtschaft und freier Wettbewerb sind sicher kein Allheilmittel oder ein unfehlbarer Gott, dem man da zwecks „Selbstregulierung“ völlig freien Lauf lassen sollte… Wie im Tierreich, wo man den Bestand an Wünschenswertem auch… Weiterlesen »

ExMicrosoftie
Mitglied

Nein, Androvoid, das passt so nicht. Mafiöse Machenschaften kann man nicht als den Konsumenten dienende wettbewerbsfördernde Marktbelebung betrachten, ganz und gar nicht! Denn mafiös bedeutet immer eine Begrenzung des Marktes, bedeutet immer auch ein Aussaugen der Konsumenten soweit es geht. Marktwirtschaft und Wettbewerb sind dann und nur dann ein Heilmittel, wenn beide so begrenzt werden, dass der Markt gezwungen ist, sich aufzuspalten in mehr Konkurrenz und mehr Wettbewerb. Besonders das Beispiel Tierreich passt überhaupt nicht! Ein Überhang an Raubtieren ist in aller Regel nicht das Problem, sondern ein Fehlen! Ein Überhang reguliert sich selbst (siehe Zusammenhang der Populationen von Mäusen… Weiterlesen »

ExMicrosoftie
Mitglied

Bei einem einzigen Raubtier hast Du allerdings Recht: Dem Menschen…

Androvoid
Mitglied

Du nennst es ja ganz richtig „Herrschaft“!
…solche Auswüchse und kontraproduktive Fehlentwicklungen sollten aber auf Dauer in einer freien Marktwirtschaft keinen Platz haben.

FZ61
Mitglied

Marktbeherrschende Stellung, was ein Blödsinn. Niemand muss Google Produkte nutzen. Was ist da mit der katholischen Kirche oder den öffentlich rechtlichen Rundfunkanbietern ??? Hinzu kommt, die Milliarden streicht sich die EU gerne ein, am Ende zahlen aber die Verbraucher. Die Arbeit leistet Google mit einem erfolgreichem Geschäftsmodell und die EU kassiert. Ähnlich wie bei den Kraftstoffen. Die einen bohren tiefe Löcher , bauen riesen Bohrinseln, bereiten auf, liefern bis zur Tankstellen, für keine 20 Cent und der Staat kassiert 75 Cent/Ltr. plus MWST.

mamagotchi
Mitglied

Kommen noch mehr solcher Kommentare? Ist sehr anstrengend so viele geistige Entgleisungen zu lesen.

medi
Mitglied

No brain

ExMicrosoftie
Mitglied

Diese Logik…entsetzt mich. Mit dieser Logik kannst Du auch Raub, Betrug etc. pp gut heißen. Denn das sind auch nur „Geschäftsmodelle“, wo dann jemand anderer kommt und abkassiert! Und Steuern sind dann sowieso nur Abzocke! Soll mir Recht sein. Das bedeutet aber, dass Du: – nie wieder eine öffentliche Schule besuchen oder Deine Kinder hinschicken darfst, genauso in einen Kindergarten, – nie wieder einen Fuß auf den Bürgersteig oder die Straße setzen darfst, – keine Hilfe von Polizei, Gerichten und Feuerwehren bekommst, von den Hilfsorganisationen ganz zu schweigen, – Sozialhilfe und Arbeitslosengeld sowie Rente werden auch gestrichen, – günstige Lebensmittelpreise… Weiterlesen »

keinuntertan
Mitglied

Jetzt sollten diejenigen zu denken anfangen, die blauäugig, ohne irgendetwas zu hinterfragen, weg von Windows Phone / Mobile, zu Google-Android übergelaufen sind. Monopolisten stärken tut nie gut. Wer eine marktbeherrschende Position besitzt, der missbraucht sie auch. Wie das aktuelle Beispiel anschaulich beweist.

Androvoid
Mitglied

Leider wurde da das „Überlaufen“ dieser Art von vielleicht vor bedrohender Ungewissheit Schutz suchenden Smartphone-„Migranten“ durch sträfliche Vernachlässigung, Ignoranz, verbale Funkstille und fahrlässige Verbreitung von Hoffnungslosigkeit noch zusätzlich enorm beschleunigt… Außerdem: Wie soll ein dumber Massenmensch so ohne weiteres echte Gefahrenpotentiale im wirtschaftlichen, technologischen und (z.B. anlässlich von Wahlen) auch politischen Bereichen erkennen? …um solchen allgegenwärtig werbetechnisch perfekt kommunizierten Verlockungen dauerhaft standhaft widerstehen zu können, bedarf es da schon eines gewissen Maßes an Bildung und kritischem Bewusstsein… Btw: Einige von denen wollten aber sicher nur einmal probeweise und auch aus Neugier etwas anderes ausprobieren und haben zumindest mit dem Herzen… Weiterlesen »

ExMicrosoftie
Mitglied

Die Leute sind nicht unbedingt „dumb“. Du musst auch ab einer gewissen kritischen Masse den enorm starken sozialen Zwang bzw. Druck berücksichtigen. irgendwann bekommt das eine ungeheure Eigendynamik.
Und dann, genau dann ist es gut, wenn man Alternativen hat. Alternativen! Und nicht nur eine Alternative (Apple).

Andy Borg
Gast
Andy Borg

Die geheime Macht von Google Vier Milliarden User googeln sich täglich weltweit durch das Internet. Längst ist Google zum Navigator durch den Alltag geworden. Allein in Europa laufen 90 Prozent der Suchanfragen über Google. Google sortiert uns die Welt, sucht für uns und findet. Google dominiert das Internet – eine ungeheure Macht. Ist die Suchmaschine tatsächlich so objektiv und verbraucherfreundlich, wie sie scheint? Oder verfolgt Google Absichten, die die Interessen der Verbraucher in Wahrheit verletzen? „Die geheime Macht von Google“ – Einblicke in einen Milliarden-Konzern, der wie kein anderer unseren Alltag unter Kontrolle hat: https://www.youtube.com/watch?v=v-yHkFUent8 Seit der Erlassung des Bundesgesetzes… Weiterlesen »

eastclintwood
Mitglied

Das Ganze ist schon sehr zwiespältig, was die EU da abzieht.
Als würde Google unlauteren Wettbewerb gegen europäische Konkurrenten führen.
Nur – die gibt es nicht.
Um ein Monopol zu knacken, muß man eigene Alternativen haben – die gibt es nicht in Europa.
Diese Strafe ist absurd und läßt willkürlich erhobene Einnahmen befürchten.
Für gerechte Steuern – auch für Google – haben die Eurokraten nicht den Arsch in der Hose – obwohl die weit gerechter und vor allem notwendig wären.

pakebuschr
Mitglied

Sie verstoßen mit dem Zang der GApps gegen das Wettbewersrecht, was spielt es da für eine Rolle ob in der EU Konkurrenten sind aber auch z.B. MS ist in DE vertreten und vielleicht gebe es mehr Konkurrenz wenn Google nicht so handeln würde – der Zwang besteht auch nicht ohne Grund.

Ralf950
Mitglied

Zu spät! Aber richtig….

superuser123
Mitglied

Eine späte Genugtuung für WindowsPhone, welches nie eine reelle Chance hatte!
Vielleicht ist es aber auch der Beginn von was neuem und mittelfristig wird auf dem mobilem Markt doch noch Wettbewerb entstehen…

Shyntaru
Mitglied

Das ganze tut Google leider nicht wirklich weh. Ich denke auch, dass erst mit den nächsten Generationen sich hier wieder etwas tut. Es muss einfach mehr Wettbewerb entstehen, so darf es nicht weitergehen.

yextaiz
Mitglied

Hätte Microsoft so etwas gemacht (Ausnutzung der Monopolstellung), wäre bestimmt wieder mit einem Verbot gedroht wurden (ca. 2000 – 2002). Und Microsoft hat von sich aus Apple vor dem Abgrund gerettet (etwa 1999 – 2001)(um die Kommissionen zu beruhigen). Aber Wo hilft Google der Konkurrenz (, würde Ihnen, der EU (beruhigen) und der Konkurrenz helfen)(wenn Sie zum Beispiel helfen würden WP auf 5% Marktanteil zu bringen, wäre Google immer noch am mächtigsten, WP Fans freuen sich und Google braucht sich weniger sorgen wegen so etwas machen)? -Leider verläuft etwas selten so wie man sich es wünscht. Ich hoffe wir bekommen… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Leider waren es nicht bloß unbedeutende 5%, sondern ein in Europa schon knapp an die extrem bedrohliche 10%-Marke heranreichender Marktanteil mit sogar leichter Tendenz aufwärts. Das ginge schon gar nicht: Apple 20%, Microsoft, zusätzlich auch noch mit seiner höchst gefährlichen Bing-Maschine, dann vielleicht auch bald 20… da blieben ja dann für Google gerade mal schwache 60% übrig… Dagegen musste natürlich etwas unternommen werden! Ein willfähriger Helfer war da in der Person des bloß in den Wolken schwebenden und von WM ohnehin nicht gerade begeisterten Nadella schnell gefunden… Was soll’s, der ungefährliche verbliebene Konkurrent Apple kann da als ausreichendes Wettbewerbs-Alibi allemal… Weiterlesen »

yextaiz
Mitglied

@Androvoid Es ist gut möglich, das der WP Marktanteil leicht gestiegen ist. Jedoch entwickelte sich der App Markt ab 2015 zu extrem (Smart Home, Gaming, usw.). Das bedeutet der Marktanteil von WP wäre später wohl oder übel (leider) extrem gesunken. Ein WP Fan konnte /kann auf Apps verzichten (vieles downloaden Android oder Apple Nutzer und deinstallieren es früher oder später wieder (Quelle: Bekannte), aber ein normaler Consumer konnte es (leider) nicht. Das bedeutet WP wäre nie eine Bedrohung für Google geworden. Mit der Hilfe von Google wäre es auch nur verzögert worden. Dennoch hätten Sie dann weniger Probleme mit der… Weiterlesen »

kategoriedefinierter
Mitglied

Von Wettbewerb kann wohl keine Rede sein, wenn zwei Giganten den Umsatz unter sich aufteilen. Unter diesen Bedingungen von einem Markt zu sprechen ist abenteuerlich.

St.arm
Mitglied

Im Grunde genommen ruft es nach weiteren Betriebssystemen wie Windows mobile. Ich begreife bis heute nicht, warum MS als Großkonzern da nicht durchgehalten hat. Bei den Suchmaschinen hat es jeder in der Hand eine andere zu wählen und zwar jetzt. Nur so kann man jedenfalls etwas gegensteuern.

Webster
Mitglied

Das mag schon sein. Das problem ist dass der mensch ein gewohnheitstier ist und lieber faul ist und den bequemsten weg nimmt. Ansonsten wären nicht so viele zu android gerannt, es wären mehrere leute bereit sich von whatsapp zu lösen usw. @androvoid: Das Problem ist nicht dass die Leute dumm und ungebildet sind, das problem ist dass die leute zu bequem sind sich mit einer thematik auseinander zu setzen.

droda
Mitglied

Richtig so, und wenn das nicht hilft: Zerschlagung des Konzerns!

boby24
Mitglied

Was machen die mit soviel geld?

gast
Mitglied

🤣 Überschrift für den Kommentarbereich: „Haters gone mad.“ In der Sache ist der Schuss vor’n Bug schon richtig. Man kann nicht ein „freies“ System (OSS) derart verdongeln und koppeln. Suche und Browser von Google als Zwangsvorgabe an Hersteller muss echt nicht sein. Allerdings zahlt Google solche Beträge aus der Portokasse und das große Ziel (Aufbrechen der Marktmacht) wird damit natürlich auch weit verfehlt. Google hat bereits genug Macht allein durch den Google Play Store – das zentrale Element von Android, wenn nicht gar der Kern des weltweiten Appuniversums für Tablets und Smartphones. An dieses „Portal“ und dessen Verwendungsvorgaben kann die… Weiterlesen »

Androvoid
Mitglied

Kein Problem, 500-Millionen-Europa besäße da genügend, schon allein kaufkraftbedingte Marktmacht. Dann eben die Strafe verdreifachen oder auch bequemerweise einfach gleich jährlich wiederkehrend eintreiben… und etwa in den Aufbau konkurrenzierender Alternativsysteme unterstützend investieren… …bis hin zu Einfuhrverboten von Geräten mit solcherart zwangsweise vorinstalliertem einschränkenden Google-Zeug… Putin, die Chinesen und noch einige andere wichtige Hersteller-Länder wären da sicher auch gleich schnell mit im Boot… So macht man das, um anmaßend agierenden US-Riesen jeweils ihre Grenzen aufzuzeigen und das Fürchten zu lehren… …solange bis US-Google dann endlich nachgeben muss und seine Geschäftspolitik diesbezüglich entsprechend liberalisiert und weltwirtschaftlich kompatibel gestaltet… Die Welt wäre für… Weiterlesen »