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Falsch gespart: Google Chrome Bug in Build 10525 entstand aus Geiz!

Geiz Google

Google Chrome ist der beliebteste Browser der Welt. Er gilt als schnell und zuverlässig und ist mittels verschiedener Extensions äußerst flexibel. Für Neugierige gibt es außerdem eine 64 Bit Beta Version des Browsers.

Wer zudem besonders neugierig ist, hat sich ebenfalls das neueste Windows 10 Insider Build 10525 heruntergeladen und musste feststellen, dass sich die beiden Betas nicht vertragen – Chrome funktionierte plötzlich nicht mehr.

Google hat den Bug mittlerweile auf seinem Windows Insider ähnlichen Programm „Chrome Canary“, behoben. Entstanden ist er offenbar durch Geiz (oder Bockigkeit?) der milliardenschweren Firma aus Mountain View, Kalifornien. Die Microsoft Tools für 64-Bit Programme kosten nämlich $9,995. Google entschloss sich aber diese nicht zu zahlen und stattdessen einen Workaround zu programmieren. Durch einige Änderungen in der Speicherverwaltung in Build 10525, funktionierte Google’s Umgehung nicht mehr, was zu Crashes führte.

Bis der Fix vom Chrome Canary Channel hinüber zur Beta Version kommt, kann es Tage und manchmal Wochen dauern. Danach wird noch etwas Zeit vergehen, bis der Fehler in oder offiziellen Version von Chrome behoben wird. Google rät bis dahin die „no sandbox“ Version von Chrome zu benutzen.

 

Wir würden uns über fundiertere Aussagen zu diesem Bug von den kundigen Developern aus der WindowsUnited Community freuen.


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thommesborg
Mitglied

Chrome Beta und Crome Canary sind zwei unterschiedliche Dinge. Canary kommt sogar vor dem Chrome Dev., dann Beta, dann Stable.
Beta: https://www.google.de/chrome/browser/beta.html
Canary: https://www.google.de/chrome/browser/canary.html

thommesborg
Mitglied

Was nicht mehr funktionierte war sogar der Chrome Stable. Die Meldungen unserer Nutzer im Chrome Hilfe Forum zeigten dies sehr deutlich.

Bernd
Gast
Bernd

„Für Neugierige gibt es außerdem eine 64 Bit Beta Version, genannt Chrome Canary.“
Falsch. Einfach nur falsch. m(
Siehe auch: http://dev.chromium.org/getting-involved/dev-channel

Timschges22
Mitglied

Das ist eben typisch Google…

thommesborg
Mitglied
Fumo
Mitglied

Ist es nicht Kundentäuschung etwas als 64bit zu nennen wenn es eigtl noch 32bit ist?
Erklären kann ich mir den workaround nur durch Indizierung des Inhaltes im RAM. Da wird das was eigtl im RAM gelagert wird nur durch eine Art Shortcuts darin gespeichert und die echten Daten liegen auf der Platte. So kann man, rein mathematisch, die 32bit Beschränkung aufheben.
Ich schätze brauche nicht zu erläutern wo das Sicherheitsrisiko dieser Methode liegt und es ist gut wenn MS es jetzt unterbindet.