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Account wird vom Staat überwacht? Kein Problem, Microsoft warnt dich in Zukunft!

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Windows ist das verbreitetste Desktop Betriebssystem der Welt. Als solches wird es schon seit Jahrzehnten von Malware, Viren und unerlaubten Fremzugriffen geplagt. Microsoft ist ununterbrochen dabei Sicherheitslecks aufzuspüren und zu beseitigen.

Nun greifen die Redmonder einen Bereich der Sicherheit auf, der spätestens seit der Spionageaffäre der USA und den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden, in aller Munde sind: Die Überwachung durch den Staat.

Windows macht Nutzer schon jetzt darauf aufmerksam, wenn der Account durch Dritte überwacht sein könnte. Nun wird das Warnsystem ausgeweitet und deckt speziell auch Überwachungen durch Staatseinrichtungen ab.

Nun weiß ich nicht genau ob ich zur Zielgruppe der NSA oder BND Überwachung gehöre, ein bisschen witzig finde ich die Vorstellung allerdings schon, dass mein PC aufheult, wenn der Staat mich überwacht.

Meine Einschätzung lautet: Pures Marketing Bla-Bla. Dies sieht unser Kollege und Sicherheitsexperte Deathmetalmods übrigens ganz ähnlich – und fügt noch folgendes hinzu:

„Nach dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA), darf Microsoft Nutzern gar nicht mitteilen, dass sie von Staatsseite überwacht werden.“

Ich möchte damit gar nicht ihre Bemühungen auf dem Gebiet der Nutzersicherheit in Frage stellen, aber die Redmonder müssen es auch nicht übertreiben. Am Ende glaubt sonst wirklich noch jemand, dass sein 200 Euro HP Laptop ein hyperfortschrittliches Spionagewarnsystem ist.

 

Was denkt die Community zum Thema Sicherheit? Seid ihr mit Microsofts Bemühungen zufrieden? Werdet ihr von Staatseinrichtungen überwacht? Sagt es uns in den Comments!


Quelle

 

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Leonard Klint

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"Change has to flow from the bottom to the top." - Ed Snowden

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Der DidaktikerMax MlchrtScaverAndreasIndelicatoNLTL Recent comment authors
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dater
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Nich alles was glänzt ist Gold, daher verwende ich Linux als produktives System zum Arbeiten. Es ist auch nicht 100% sicher, aber mehr alls alles andere.

Sagittarier
Mitglied

Und wenn schon, was finden sie bei mir. Meine Musik, Fotos, sonst nichts. Onlinebanking mach ich nicht, mach nur persönlich. Was gibt’s sonst noch.

matti44
Mitglied

Ist mir egal, habe nichts zu verbergen. Und in der Regel hat es gute Gründe, wenn Papa Staat“gewissen Leuten“ auf die Finger schaut. Ansonsten ist das Gejammere nach dem nächsten Terrorakt wieder groß und genau die Leute, die auf ihre Daten Sicherheit pochen, heulen am lautesten.

NLTL
Mitglied

Du erst. Was will ein Überwachungsstaat den gegen Einweg-Bomber schon groß machen, ausser Glück haben. Damals musste auch erst ein Passagier einen Afrikaner im Flieger am Bomben hindern, obwohl dessen Vater die US-Behörden vorher warnte.

AndreasIndelicato
Mitglied

Microsoft unterliegt nicht der FISA.. Da Microsoft keine Staatsmacht bzw. Kein Geheimdienst ist. Unternehmen wie Microsoft oder Apple gegen ganz klar gegen FISA vor und scheißen auf die Geheimdienste bzw. Auf den Staat. Microsoft ist auch gegen den Amerikanischen Staat vor Gericht gezogen und hat gewonnen… und DeathMetalMods als Sicherheitsexperten anzusehen ist auch nicht so der Hit…

Scaver
Mitglied

Richtig, allerdings gibt es andere Gesetze (weiß nun nicht wie sie genau heißen, aufgrund der Uhrzeit und des Datums habe ich keine Lust nun nachzuschauen), die US Unternehmen verbieten, Durchsuchungen, Anforderung von Daten usw. nach außen hin zu kommunizieren. Und MS und Apple scheißen da nicht drauf, denn darauf stehen mehrjöhrige Haftstrafen und die Gerichtsverfahren sind nur proforma. Der US Staat kann so ein Unternehmen, nach entsprechenden Bedingungen, dann sogar dicht machen! Selbst das realtiv schnell ohne größeres Verfahren. Ersteres, die Haftstrafen, kamen schon oft vor, letzteres aber noch nicht (ist das aller letzte Mittel). Allerdings unterlieg MS Deutschland z.B.… Weiterlesen »

Max Mlchrt
Mitglied

Ich finde schon gut, dass Microsoft in diesem Bereich nun starker aktiv wird. Natürlich ist das zum größten Teil nur Werbung, jedoch kann da ja nicht einfach nichts hinter stecken… Das wäre ja Betrug. Ich heiße das Projekt auf jeden Fall willkommen, jedoch bin ich auch gespannt, wie nutzbar das Ergebnis ist.

Der Didaktiker
Mitglied

Gutes neues Jahr!