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DNA-Speicher: Sämtliche Speicherprobleme bald gelöst…?

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Der weltweite Speicherbedarf, für 2017 geschätzt bis zu 16 Zettabyte (=16 Milliarden Terrabyte), überholt momentan die Entwicklung physikalischer Speicher. Für ein Zettabyte wären momentan deutliche Mengen an Speichermedien nötig, da ist es schon verlockend wenn mit DNA eine Speicherdichte von einem Exabyte (=1 Million Terrabyte) pro Kubikzentimeter bei einer Lebensdauer von mindestens 500 Jahren möglich wären.

Genau diesen Weg erforscht Microsoft, denn es wurde bekannt, dass 10 Millionen Stränge künstlicher DNA vom Start-Up Unternehmen Twist Bioscience nach Redmond gehen. Für diese Forschung ging Microsoft eine Zusammenarbeit mit der Universität Washington ein.

Bisher wurde daran gearbeitet, das binäre System auf die Basen der DNA (Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin) zu übersetzen. Laut Doug Caremean, der Verantwortliche von Microsoft, waren erste Schreib- und Lesetests sehr erfolgreich. Womöglich stehen wir also kurz vor biologischen Speichermedien, zumindest mal als Mietspeicher.

Außerdem sehen die Redmonder die Zukunft von Computersystemen in Hybridsystemen aus herkömmlicher Halbleitertechnik und Biotechnik. Vielleicht sind also nicht nur Speicher möglich.

Enormer Speicher und lange Haltbarkeit, klingt das verlockend für euch? Was könnt ihr euch an Hybridsystemen vorstellen?


via Engadget und Microsoft Research / Bildquelle

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Florian_L

Florian_L

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realDrMabuseTomSigiFlorian_LFuchur Recent comment authors
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Fenrir
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So weit ich weis gibt es dazu doch auch schon die passenden künstlichen Gehirne, die man als dynamische Prozessor Alternative ansieht und die dann auch außerhalb von null und eins ‚ denken ‚ sollen.

Windows10
Mitglied

Viel Speicher und lange Lebens zeit, Hört sich gut an da solte sich Microsoft mal beeilen. Das wir diese Technologie bald nutzen können.

Fuchur
Mitglied

Hört sich mehr als interesant an, besonders bedenkt man die Größe.

Sigi
WU Team

„Schatz, ich füttere noch schnell den organischen Speicher, damit er dieses Jahr noch durchhält!“ 😀
Bin gespannt, was für Zugriffszeiten und Energieaufwand dabei rauskommen. Und welche Größe der Speicherapparat vereinnahmen wird.
Nachher kommt raus, dass der Speicher vielleicht 500 Jahre seinen Inhalt speichert, aber nur einmal ausgelesen werden kann…

Tom
Redakteur

Wir checken das dann in 550 Jahren mal 😛

realDrMabuse
Mitglied

Lieber Autor, die Einheit heißt verflixt nochmal TERABYTE und hat nichts mit Terra zu tun, was Latein für „Erde“ ist. Sowas DARF nicht passieren, das zeugt von Inkompetenz!