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BUILD 2016: Microsoft zeigt ein abgerundetes PaaS und SaaS Portfolio

Die BUILD Konferenz 2016 von Microsoft zeigt das angestrebte Ziel: Kompetenzaufwuchs in Plattform-as-a-Service (PaaS) bzw Software-as-a-Service (SaaS). Doch was heißt dies genau? Ein kleiner Überblick.

what-is-paas

Microsoft baut seine Basis weiter aus und hilft Unternehmen mit Hilfe des eigenen Produktes Azure bei der Kostenreduzierung für Infrastruktur. Es werden drei Bereiche unterschieden, die aufeinander aufbauen und folgendes beinhalten:

  • IaaS – Infrastructure-as-a-Service
    Rechenzentren, Netzwerkfirewalls, Zertifikate und Server
  • PaaS – Plattform-as-a-Service
    Zusätzlich zu IaaS Betriebssystem, Entwicklungstools, Datenbankverwaltung und Business Analytics
  • SaaS – Software-as-a-Service
    Zusätzlich zu PaaS gehostete Anwendungen und Apps

Microsoft hilft seinen Kunden ungemein, denn mit der Nutzung von Azure und der Verlagerung in die Cloud können Unternehmen Zeit und Geld sparen. Gerade wird in Europa ein neues Datencenter in Deutschland aufgebaut, damit die Daten nicht in die USA überspielt werden müssen.

Microsoft setzt aber auch auf hybride Modelle. So kann man sich Azure in das eigenen Rechenzentrum holen dank Azure Stack. Somit bleiben Systemkritische Daten hinter der Firewall.

Neben der Einsparung eigener In-House-IT sparen z.B. Entwickler Zeit, da sie vorab programmierte Anwendungskomponenten aus Azure Functions nutzen können. Und dabei skaliert das Microsoft Produkt variabel, so stehen immer ausreichend Ressourcen zur Verfügung. Unternehmen können dies aber auch in ihrer eigenen Infrastruktur einsetzen dank Open Source. Oder für Microdienste Azure Service Fabric nutzen.

Auch MDM / EMM ist in der Azure Cloud kein Problem, da man z.B. BlackBerry Enterprise Service 12 in Azure gelistet ist.

Azure hat mit seinen 30 Azure-Regionen mittlerweile Amazon und Google abgehängt. Man kann fast unendliche Skalierbarkeit und Erreichbarkeit garantieren.

Die unterstützten Dienste und Funktionen wurden nun drastisch erweitert und aktuell kann Microsoft 120.000 neue Kunden verzeichnen. Monatlich! Darunter sind 85% der Fortune 500 Unternehmen.

Microsoft hat sich sehr breit aufgestellt: Vom Server und Arbeitsplatz, über Mobilgeräte, Internet-of-Things (IoT) bis hin zu Software.

Das ist auch einer der Gründe, warum sich Microsoft auf Office365 und andere mobile Plattformen konzentriert hat. Somit kann man die eigenen Dienste auf allen Systemen anbieten mit einer Cloud Verwaltung bzw Anbindung. Und so ist auch eine breite Verfügbarkeit in  Unternehmen gewährleistet. Daher passt auch die Zusammenarbeit von Azure und Office365, denn es gibt nun 6 neue Office365 APIs für die Verbindung von Personen und ihren Dokumenten über alle Office365 Dienste hinweg. Mit den Office365 Connectors können auch Drittanbieteranwendungen in Office eingebunden werden.

Microsoft bietet mittlerweile eine Rundumpaket an, dass nun noch erweitert und verfeinert wird. Dabei wird darauf geachtet, dass die Plattform offen bleibt. Neben den neuen Diensten zeigt dies auch die Linux Integration.

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Blogger, Vater, Mensch. Dazu noch Enterprise Mobility Analyst / Consultant.

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Bengetreidekuchen24Ancarias Recent comment authors
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Ancarias
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Danke für diesen Bericht. Damit wird ein für allemal klargestellt, dass Microsoft eben nicht nur Windows als Einnahmequelle hat. Windows und Windows Mobile sind nur noch ein kleines Rädchen im Getriebe der Microsoft Maschinerie. Deshalb kann es sich Microsoft auch erlauben Windows Mobile im Moment etwas stiefmütterlich zu behandeln, ob uns das nun gefällt oder nicht. Im Gegensatz dazu Apple, die haben nur noch von einem einzigen Produkt ab, dem iPhone. Kommt es hier zu einem Einbruch, geht die ganze Firma den Bach runter. Und es ist absehbar, dass dieses passieren wird, wenn keine neuen Innovationen hervorgezaubert werden. Und dann… Weiterlesen »

getreidekuchen24
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Wozu kann man Azure benutzen? Bitte an hand eines praktischen beispiels ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen.