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Berufseinstieg nach dem Studium  

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spitti
(@spitti)
Aktives Mitglied

Möchte etwas Dampf ablassen - Mir platzt der Kopf.

Irgendwann kommt ja der Tag wo man als Student auch mal den Einstieg ins Berufsleben schaffen soll. Ich bin mir noch so unschlüssig.

Ich hab jetzt mein Bachelorstudium (Umweltbezogenes Technik- und Innovationsmanagement) mit 2,1 abgeschlossen und sollte mich auf Jobsuche machen. Aber ich bin mir so unschlüssig ob ich das für den Rest meines Lebens machen will.. Was ist wenn ich nochmal Kunstgeschichte Studieren möchte (bisschen übertrieben wenn dann eher was technisches was zum BA pass)? Ich überlege ob vielleicht doch noch einen Master oder so .. Ich bin ja noch "so jung" (oder fühle mich so)

 

Aber irgendwie will ich jetzt auch endlich mal Kohle verdienen.. Wie war das bei euch?

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Veröffentlicht : 16. November 2017 15:28
Sigi
 Sigi
(@sigi)
Famed Member

Die exakt gleiche Situation stellte sich bei mir nicht. Ich habe ein, als schwer verrufenes Studium begonnen, konnte es aber in den Endzügen leider nicht abschließen. Ein Wechsel in einen vergleichbaren Studiengang klappte dann mit Abschluss. Aber nach 6 Jahren an der selben Schule wollte ich da ganz sicher nicht mehr hin. Hätte ich vorher gewusst, dass mich das Studium so lange bindet, hätte ich es nicht begonnen.

Ich blieb bei dem Bachelor Abschluss und habe mich in das Berufsleben geworfen.
Das Ergebnis, welches meine Erfahrung wieder gibt: Das Sprichwort "Man lehrnt nie aus" stimmt auch nach dem Studium noch. Ebenso wie "Probieren geht über Studieren" 😉

Wenn du dich für das Berufsleben entschiedest, dann dient meiner Meinung der Abschlusswisch nur für den Einstieg. Danach steht so oder so eine Spezialisierung auf dem Programm und nur wenig des Studiums kannst du weiter verwenden. Aber genau das finde ich als Ansporn so super. Man lässt sich auf etwas Neues ein. Dort lehrnt/arbeitet man ca. 3 Jahre. Nach 3 Jahre weis man, ob man richtig ist oder nicht. Wenn nicht, dann ist es kein Beinbruch, denn nach 3 Jahre kann bei einem Wechsel keiner sagen, man hat es nicht wenigstens versucht. Man nimmt dennoch Erfahrung mit und wenn ein Wechsel ansteht, dann zeigt man, dass man zuverlässig, nicht unentschlossen/sprunghaft und trotzdem nach den neuen Maßstäben der freien Wirtschaft "flexibel" ist. UND man hat nach 3 Jahren entweder sehr viel mehr Konsumgüter oder der Geldbeutel ist dicker (oder der Familie geht es gut und ist unabhängig).

Die Entscheidung, ob du weiter studieren willst, kann dir hier keiner nehmen! Aber wenn du einen Beruf entdeckst, der dir zusagt, oder sogar mehrere findest, und die Einstiegshürden kein Problem darstellen, dann rechne mit 3 Jahren und lass dich darauf ein. Meiner Meinung kann man nichts mehr falsch machen, als sich nicht zu trauen, weil es etwas komplett neues ist. "Aus Erfahrung wird man klug" und das hat nichts mit dem Alter zu tun 😉

Nur zur Sicherheit sei aber erwähnt, dass es an jeder FH/Uni Beratungspersonal gibt. Wenn du dir unschlüssig bist, dann suche eine / einen Berater auf. Wenn diese Person dir allerdings unsympatisch vorkommt, dann lass den Rat links liegen und mach das Gegenteil. Nein Schmarn, suche dir einen sympatischeren Berater 😉

Viel Erfolg und ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

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Veröffentlicht : 17. November 2017 22:28
bananarama
(@bananarama)
Mitglied

Ich kann Sigi nur zustimmen. Die Entscheidung wird und kann dir keiner abnehmen, du solltest es für dich selbst abwägen.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir aber berichten, dass der Wiedereinstieg in das Studentenleben nachdem man schon gearbeitet hat, recht schwierig ist. Mich hat zum Beispiel das Gehalt in Schach gehalten. Wieder als Student unterwegs sein und jeden Cent zu zählen, wenn man vorher nicht schlecht verdient hat? Muss nicht unbedingt sein.

Deshalb habe ich mich für einen etwas anderen Weg entschieden und zwar ein Fernstudium. Bin momentan über  https://www.wb-fernstudium.de/beratung/das-studienkonzept-fuer-berufstaetige.html  dabei ein Fernstudium zu absolvieren und dadurch meinen Master nachzuholen. Wie gesagt ist nicht gerade leicht, aber dadurch habe ich zumindest das Geld weiterhin, weil ich parallel zur Arbeit lerne.

Vielleicht ist es ja für dich auch eine Möglichkeit.

Grüße

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Veröffentlicht : 21. November 2017 15:14
becherchen
(@becherchen)
Aktives Mitglied

Da ist dir schwer zu raten. Letztendlich muss du dich für deinen Weg entscheiden. Wenn den Bauchgefühl allerdings sagt "das ist absolut nicht meins", dann solltest du dir einen anderen beruflichen Weg suchen. Es macht ja auch keinen Sinn sein Leben lang in einem Beruf zu stecken, in dem man nicht glücklich ist.

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Veröffentlicht : 24. November 2017 12:28
Sigi
 Sigi
(@sigi)
Famed Member

Es kommt auf lange Sicht eh immer anders, als man denkt oder plant Wink

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Veröffentlicht : 28. November 2017 20:47
spitti
(@spitti)
Aktives Mitglied

Danke für die vielen Antworten 🙂

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Veröffentlicht : 12. Juni 2018 15:11
majkl2
(@majkl2)
Aktives Mitglied

Hast du eine Lösung gefunden?

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Veröffentlicht : 3. September 2018 17:08
majkl2
(@majkl2)
Aktives Mitglied

Mal wieder an dein Thema gekommen und ich finde es einfach Super, das du dich weiterbilden willst und folge nur einfach deinen Träumen und hoffentlich kann ich dir dabei ein wenig weiterhelfen. Wenn du nächstes mal eine wichtige Prüfung oder Arbeit hast, kann es dich nicht kosten eine Korrektur oder Lektorat der Arbeit zu machen, somit wirst du sicherstellen, dass du die beste Arbeit abgeben wirst.

Eine solche Korrektur kannst du auch bei einem Übersetzer machen und sehr gute Erfahrung habe ich mit den Dänischen Übersetzer Jochen Ebert (  https://www.xn--viking-bersetzungen-cbc.biz/sprachen/daenisch-uebersetzer/ ) gemacht. Nebenbei bieten sie auch Korrekturen und Lektorat für einen sehr guten Preis.

LG

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Veröffentlicht : 5. September 2018 20:39
demi
 demi
(@demi)
Aktives Mitglied

Hallo,

wenn der Berufseinstieg erstmal geschafft ist, möchte man sich oft nicht nochmal mit einem Studium herumschlagen. Meist kommt man mit der Studiersituation auch nicht mehr klar, wenn man den Arbeitsalltag kennt. Ich könnte es mir zumindest nicht mehr vorstellen, auch wenn ich mich häufig nach dem Studentenleben sehne. Ein Masterstudium würde ich immer direkt anschließen, ansonsten ist man einfach raus aus der wissenschaftlichen Arbeit. Ich habe andererseits genügend Menschen kennen gelernt, die sich an ein Masterstudium wagten, nachdem sie bereits mit dem Arbeiten begonnen haben. Es geht aber nicht ohne gehörige Selbstdisziplin. Wichtige ist, dass das Studium zielführend ist, also z. B. die Berufschancen erhöht. Mit einem geisteswissenschaftlichen Studium braucht man nicht anzufangen. Was anderes sind natülich Lehramt-Studiengänge hehe 😉

Viele Grüße,

demi

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Veröffentlicht : 17. September 2018 12:00
hans21
(@hans21)
Mitglied

Hi,

ich kann die Situation zwar verstehen aber man muss erst in den Beruf einsteigen, um zu wissen, ob es einem gefällt, so ist es nur Spekulation. Außerdem kann man sich jederzeit weiterbilden, so dass man nicht unbedingt sein ganzes Leben den gleichen Job machen muss. Ich würde aber zuerst mit einem Job anfangen und dann weitersehen, denn ein bisschen Geld muss man ja schon verdienen. Vor zwei Jahren war ich in einer ähnlichen Situation, ich wollte allerdings in meinem Beruf aufsteigen, deswegen habe ich mich für eine Schulung zum Industriemeister der Elektrotechnik entschieden.

Die Schulung konnte ich hier https://www.fain.de/angebote/industriemeister-elektrotechnik-ihk/ neben dem Job machen, so dass alles recht gut organisiert war. Die neue Position habe ich auch mittlerweile bekommen und bin nun ganz zufrieden.

Gruß

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Veröffentlicht : 17. November 2018 20:42
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