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Der Fisch stinkt vom Kopf: Avast muss CCleaner-Aussage revidieren

Es ist doch immer das Gleiche: Ein skandalöses Vorkommnis eines Unternehmens kommt ans Licht und statt Klartext mit den betroffenen Kunden zu sprechen und eventuelle Versäumnisse zuzugeben, spielt man das Ganze erstmal herunter. So auch im Fall des CCleaners von Avast. Wie vor wenigen Tagen bekannt geworden ist, war das Aufräum-Tool Opfer einer Hacker-Attacke gewesen, was folglich Millionen Nutzer Malware- verseuchten Dateien ausgesetzt hatte.

CCleaner hat monatelang Windows PCs mit Malware verseucht

Laut Aussage des Unternehmens war die Sicherheitsl√ľcke aber gefixt worden, bevor es zum Kontakt mit Kunden-PCs kommen konnte. Diese Auskunft muss die Firmenleitung nun zur√ľcknehmen. Neuste Untersuchungen haben ergeben, dass sich Nutzer sehr wohl mit der Malware infiziert haben. Offenbar haben sich mehrere hundert Firmenrechner die schadhaften Programme installiert und konnten so von den Angreifern ausspioniert werden.

Nutzern von CCleaner wird die Installation der Version 5.35 angeraten, die (bislang) keine bekannten Software-Schädlinge enthält.

Jeder muss selbst wissen, was er sich auf den Rechner installiert und CCleaner ist ein bei vielen Nutzern beliebtes Programm. Die aktuellen Negativschlagzeilen, d√ľrften den Downloadzahlen allerdings deutlich zusetzen.

Nutzt ihr Aufräumtools wie CCleaner?

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Der Autor

Leonard Klint

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"Change has to flow from the bottom to the top." - Ed Snowden

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32 Kommentare auf "Der Fisch stinkt vom Kopf: Avast muss CCleaner-Aussage revidieren"

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