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Microsoft darf die Surface Marke nicht √ľberstrapazieren

Surface – geniale Ger√§te, wertvolle Marke. Die Premiumprodukte aus Redmond haben sich mittlerweile etabliert und genie√üen unter zahlungskr√§ftigen Kunden einen hervorragenden Ruf. Microsoft sollte die Brand aber nicht √ľberstrapazieren.

2012 fing es mit dem Surface Pro und Surface RT an. Letzteres entwickelte sich zum Desaster, doch die Pro-Serie, die sich mittlerweile in Generation 4 befindet, hat sich zum Milliardengeschäft gemausert. Das Rezept: Teure Hardware mit Wiedererkennungswert, sehr gute Stiftfunktionalität, Kickstand und Type Cover.

Dann aber, mit dem Erfolg des Surface Pro 3, fing Microsoft an weitere Formfaktoren unter der Surface Brand zu veröffentlichen. Das Surface Book war die Annäherung an den klassischen Laptop, bescherte aber, aufgrund des sehr hohen Preises, bisher nicht die Erfolge der Surface Pro-Reihe.

Microsoft betont immer wieder, dass der finanzielle Erfolg von Surface gar nicht ausschlaggebend sei. Die Ger√§te dienten als Inspirationsgeber f√ľr die zahlreichen OEM-Partner der Redmonder und h√§tten keinen Anspruch ein eigenes Business zu sein. Wer sich mit Unternehmen und Microsoft im Speziellen auskennt, wei√ü, dass das nicht ganz der Wahrheit entspricht. Wenn ein Produkt sich gut verkauft, dann l√§sst man das Gesch√§ft sicher nicht liegen.

Auf Surface Book folgte Surface Hub, nach Hub kam Surface Studio.¬†Sp√§testens mit der Vorstellung des Surface Laptop wurde klar, dass der Softwareriese seine Surface Brand auch f√ľr gew√∂hnlichere Konzepte verwenden wird.

Nun wird am 23. Mai wohl das Surface “Jupiter” vorgestellt und auch wenn wir keine genauen Details dazu preisgeben k√∂nnen, wird es wieder ein etwas gewagteres Projekt (und verschiedenen Farben und mehreren Accessoires). Insgesamt bef√§nden sich das 5 verschiedene Surface Produkte gleichzeitig auf dem Markt.

Der inflation√§re Gebrauch des Markennamens, birgt Gefahren – die Brand verliert an Exklusivit√§t. Kommt als n√§chstes das Surface Wearable, der Surface Lautsprecher mit Cortana, der Surface K√ľhlschrank mit IoT?

Microsoft schien bisher eine klare Vision und passendes Storytelling f√ľr ihre Surface Reihe zu haben. Die Redmonder sollten ihr Produktportfolio meiner Meinung nach klein halten und im Zweifelsfall auch Serien einstellen, wenn der Markt das Konzept gut aufgenommen und umgesetzt hat.

Was meint ihr dazu? Riskiert Microsoft momentan die Verwässerung der Surface Brand?

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Leonard Klint

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46 Kommentare auf "Microsoft darf die Surface Marke nicht √ľberstrapazieren"

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