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[AzS]: “Zeit ist Geld!” – nicht mit WorkingHours

Es ist jeden Tag das Gleiche. Morgens klingelt der Wecker, in Kürze beginnt der Arbeitstag und dazwischen steht für viele noch das Frühstücken an, bevor es aus dem Haus geht – entweder mit dem Auto oder eben mit den Öffentlichen. Viele von uns denken genau an diese Verkehrsmittel, wenn sie Wörter wie „Takt“ oder „Zeitplan“ hören. Doch Bahnchef Grube hat bestätigt, dass sogar die Pünktlichkeitsquote von gerade einmal 94,4 % im Vorjahr einen sehr großen finanziellen Aufwand erforderte. Vielleicht können wir das besser? Und das sogar kostenlos?

Mit der App WorkingHours lohnt sich der Versuch definitiv. Schließlich steckt hinter ihr genau die Idee, mit ihr die Zeit besser im Griff zu haben. Dazu tragen Funktionen bei, die uns das Erfassen von Arbeitszeiten auf verschiedenen Wegen ermöglichen.

Die wohl einfachste Form ist, direkt nach Öffnen der App auf das Start-Symbol zu drücken und damit das Stoppen der Zeit zu aktivieren. Dies erfolgt bis zum Erreichen der ersten Minute im Sekunden-Rhythmus, danach im Minutentakt. Jederzeit lässt sich der Zähler pausieren oder stoppen, und auch im Nachhinein lassen sich Änderungen vornehmen. So ist es beispielsweise möglich, Aufgaben mit einer Beschreibung zu versehen und diese bestimmten Kategorien zuzuordnen, die jederzeit in den Einstellungen festgelegt werden können. Ebenfalls auf diese Weise lassen sich diverse Tags an die einzelnen Aufträge anhängen, welche die Zuordnung weiter vereinfachen. Besonders vorteilhaft ist hierbei die Steuerung des Timers, auch wenn die App geschlossen ist. Denn diese kann sowohl durch Live-Tiles, als auch über das Info- bzw. Action-Center erfolgen.

Um auch die Erfassung an sich weiter zu vereinfachen, besteht die Möglichkeit, Arbeitszeiten bereits im Voraus anzugeben oder den Zähler sogar vollständig automatisiert tätig werden zu lassen, indem die Ankunft am bzw. die Abfahrt vom Arbeitsplatz registriert werden.

All diese Daten lassen sich auch als Excel- oder CSV-Datei exportieren – falls festgelegt, auch zusammen mit Angaben zum Verdienst, die sich ebenfalls mit der App berechnen lassen. Auch die Integration in den Systemkalender wird unterstĂĽtzt, genauso wie die Zusammenarbeit mit der Tagebuch-App „Diarium“, welche wir bereits in dieser Rubrik vorgestellt hatten.

Die Vielfalt an Funktionen ist also nur eines der Aspekte, welche uns die Effizienz von WorkingHours bestätigen. Insgesamt sollte die Bilanz aber eher so lauten: Wenn es darum geht, Arbeitszeiten aktiv zu planen, ohne den Durchblick bei all den daraus resultierenden Aufgaben zu verlieren, kommt WorkingHours als die effiziente App entgegen, welche zugleich in die Rolle eines Polsters hineinschlüpft und damit eine große Lücke im Windows Store auffüllt – nur nebenbei erwähnt mit einer Pünktlichkeit von 100%:

Als Universal-App ist sie ab sofort fĂĽr Windows 10 Desktop und Mobile sowie fĂĽr den Hub hier verfĂĽgbar:

WorkingHours — Zeiterfassung / Time Tracking
WorkingHours — Zeiterfassung / Time Tracking
Entwickler: T. Partl
Preis: Kostenlos+
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Der Autor

Peter Karacsonyi

Peter Karacsonyi

Musik. Radio. Windows.
Immer da, immer zu hören - der mit der durchgehend guten Laune

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16 Kommentare auf "[AzS]: “Zeit ist Geld!” – nicht mit WorkingHours"

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