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Doswidanja LinkedIN – Russland verbannt nun sĂ€mtliche Apps

“Das sind immer so Begriffe. Ich glaube ihm das und ich bin davon ĂŒberzeugt, dass er das ist”

-Gerhard Schröder auf die Frage, ob Putin ein lupenreiner Demokrat sei.

 

Russland, ihr seid nicht mehr ganz Knusper. Nachdem das Zarentum demokratische Land die LinkedIN Webseite fĂŒr seine Einwohner sperrte, sind nun sĂ€mtliche App Stores ebenfalls betroffen. Microsoft, Apple und Google mĂŒssen alle LinkedIN Apps aus den jeweiligen Stores verbannen.

Der Witz bei der Sache: Dieses Vorgehen ist völlig rechtskonform. Russland hat nĂ€mlich ein Gesetz verabschiedet, dass sĂ€mtliche Daten seiner Einwohner in Russland gelagert werden mĂŒssen. Da LinkedIN seine Daten außerhalb von Russland speichert, handelt das Unternehmen rechtswidrig und wird deshalb so lange gesperrt, bis die Server in Russland stehen.

Ob das je passiert ist fragwĂŒrdig, selbst wenn der designierte US-PrĂ€sident Donald Trump, Russland gegenĂŒber aufgeschlossener scheint. Dass der “Twitter-PrĂ€si” solchen Einfluss auf Satya Nadella nehmen wird, ist aber ebenfalls unwahrscheinlich.

Kalter Krieg 2.0

Zwischen den USA und Russland bahnt sich schon lĂ€nger ein Kalter Krieg 2.0 an. Erst kĂŒrzlich hat der amtierende PrĂ€sident Barack Obama 35 russische Diplomaten des Landes verwiesen, weil sie angeblich in einem grĂ¶ĂŸeren Cyberangriff Russlands verwickelt sein sollen.

Es wird spannend wie Microsoft auf diese Sperre reagieren wird. Russland hat viele LinkedIN-Nutzer, die Microsoft durch die Gesetzeslage verliert. Werden sie sich verkaufen, wie Mark Zuckerberg es gegenĂŒber China tut? 

Was haltet ihr von der Geschichte?


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Leonard Klint

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