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Windows 10 Enterprise bietet zusätzlichen Schutz

Windows 10 Defender Advanced

Microsoft hat einen neuen Dienst f√ľr seine Enterprise-Kunden vorgestellt, der „Windows Defender Advanced Threat Protection“, bzw. √ľbersetzt in etwa „fortgeschrittener Bedrohungsschutz f√ľr Windows Defender“ heisst und den Windows Defender um ein sehr n√ľtzliches Feature erweitert. IT-Admins sollen damit Attacken schneller erkennen, sie untersuchen und auf sie reagieren k√∂nnen.

Wie das Ganze funktioniert? Ganz einfach dank Windows 10 und der Cloud. Terry Myerson, Executive Vice President der Windows und Device Group, stellte das Feature in seinem Blogeintrag vor. Der „Advanced Threat Protection“ im Windows Defender ist nichts g√§nzlich Neues, sondern baut auf die bestehenden Schutzmechanismen von Windows 10 auf und f√ľgt in dieser eine zus√§tzliche Ebene ein.

Die Funktionsweise wird nat√ľrlich nicht im Detail bekanntgegeben. Laut Microsoft (siehe Video unten) werden bei der Erkennung von Bedrohungen cloudbasierte Sicherheitsanalysen, eine Bedrohungserfassung, Verhaltenssensoren und Daten aus dem Security Graph von Microsoft genutzt. Microsoft hat so die eine unglaubliche Menge an Daten, welche f√ľr die Analyse verwenden werden k√∂nnen. Wer nicht weiss, was mit diesem Graph gemeint ist. Dieser bietet eine „Big Data“ Analyse an und erfasst aus den gesammelten Daten alles, was nicht „normal“ ist. So kommen laut Microsoft Daten aus rund einer Milliarde Windows Ger√§ten und 2,5 Billionen URLs zusammen.

Das System bietet Administratioren zudem Vorschl√§ge an, wie man auf einzelne Bedrohungen reagieren soll. Mittels spezieller Funktion ist es sogar m√∂glich, Ver√§nderungen in einem Netzwerk f√ľr die Dauer der letzten sechs Monate zu verfolgen und analysieren.

Terry Myerson beschreibt das Szenario so. Wird ein Unternehmen angegriffen, dauert es im Schnitt rund 200 Tage, um eine entsprechende Attacke / Bedrohung zu finden und ganze 80 Tage um die Sicherheitsl√ľcke so zu „reparieren“, dass die Nachhaltigkeit gew√§hrleistet wird. Microsoft spricht von 12 Millionen Dollar an Kosten, die, je nach Unternehmen, f√ľr solche Bedrohungen, deren Findung und Beseitigung entstehen k√∂nnen.

Hier ein Video, in welchem Microsoft auf „Advanced Threat Protection“ eingeht:

Der gesamte Dienst ben√∂tigt keine lokale Rechenleistung, ist cloudbasiert und wird als Bestandteil in Windows 10 integriert. Laut Microsoft nutzen es bereits rund 500’000 Anwender testweise erfolgreich im Alltag. Wann genau der Dienst jedoch f√ľr die „breite Masse“ verf√ľgbar sein wird, ist nicht zu lesen. Es soll aber noch 2016 der Fall sein. Weitere Informationen findet Ihr im Blog.


Quelle: Microsoft

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